Einblicke in den Corona-Alltag: Von „komischen“ Ideen im Urlaub

Coronavirus

Urlaub zu Corona-Zeiten? Eine ambivalente Angelegenheit. Denn viel freie Zeit und wenig Möglichkeiten, diese außerhalb der eigenen vier Wände zu nutzen, münden mitunter in „komischen“ Ideen.

Ahaus

, 14.04.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Elementare Utensilien meines Urlaubes während der Corona-Krise.

Elementare Utensilien meines Urlaubes während der Corona-Krise. © Till Goerke

Tja, eigentlich ist doch die Aussicht auf Urlaub etwas richtig Schönes. Die Seele baumeln lassen, abschalten, Energie tanken und das Ganze am besten dort, wo man sich so richtig wohl fühlt. In meinem Falle also nicht unbedingt in den eigenen vier Wänden.

Nicht falsch verstehen, mir gefällt mein Zuhause, aber dort verbringe ich ja schon den Rest des Jahres. Sonne, Palmen, Strand und dazu ein Cocktail. Ja, das hat was. Und Cut. Schluss mit der Träumerei. In Zeiten von Corona ist eben alles anders.

Gute Argumente wirken überzeugend

Da heißt es den Urlaub in der eigenen Wohnung zu verbringen. Spaziergänge waren da schon das Highlight. Und von Relaxen kann auch nur bedingt die Rede sein. Denn was macht man, wenn man nicht viel unternehmen kann? Richtig, alles das, wozu Man(n) sonst keine Lust hat.

Ausmisten, putzen und aufräumen. Herrlich! Davon kann ich gar nicht genug bekommen. Bevor Sie denken, das wären meine glorreichen Ideen gewesen, nein, waren es nicht. Meine geliebte Frau hatte diese Einfälle. Okay, ihre Argumente waren gut: 1. Es war mal wieder nötig und 2. So viel anderes kann man in Corona-Zeiten auch nicht den ganzen Tag machen.

Einfach mal „Neuland“ betreten

Und ein bisschen überzeugt haben sie mich auch. Also motiviert mit angepackt und eine ganze Menge gelernt. Wussten Sie, dass man einen Schrank nicht nur von innen, sondern auch außen putzen kann? Ja, klar kann man das. Ich meinte eher, dass das Sinn ergibt? Oder unter dem Schrank und auf dem Schrank?

Für mich völliges Neuland. Dank Corona. „Sport“ war es übrigens auch. Zumindest für mein Empfinden. Vielleicht lag es auch einfach nur daran, dass ich es nicht gewohnt bin. Egal, denn letztlich, das muss ich zugeben, sahen Küche und Badezimmer um einiges besser aus als vorher. Hätte ich nicht vermutet.

Insofern bleibt mir der Corona-Heim-Urlaub auch definitiv in Erinnerung. Vielleicht nicht als der Schönste, aber als einer, der nachhaltig wirkt. Nicht nur in der Erinnerung oder auf Fotos. Und ganz nebenbei haben wir uns auch so an die geltenden Corona-Regeln gehalten. Natürlich. Hat doch auch was, oder nicht?

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