Eine Arche für alle

Ahaus "Der Kindergarten ist genauso offen wie früher, die Kinder können sich in allen Räumen bewegen und sind nicht auf ihre eigene Gruppe festgelegt", betont Linda Kleist, die seit mehreren Jahren in der Kindertagesstätte Friedrich Fröbel am Asternweg 17 arbeitet.

06.09.2007, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Trotzdem hat sich seit der Sommerpause einiges verändert: Nachdem die Diakonische Stiftung Wittekindshof Anfang Mai die Trägerschaft von der Evangelischen Kirchengemeinde Ahaus übernommen hatte, wurden im Sommer die Räume frisch gestrichen, Stolperfallen und Türschwellen barrierefrei umgebaut und die Sanitärbereiche so gestaltet, dass sie auch mit Rollstühlen nutzbar sind, und zusätzlich mit zwei Wickeltischen ausgestattet, um auch größere Kinder gut versorgen zu können.

Damit waren die baulichen Voraussetzungen geschaffen, dass mit Beginn des neuen Kindergartenjahres auch neun Kinder mit Behinderungen, Entwicklungsverzögerungen oder besonderem Förderbedarf aus dem Heilpädagogischen Kindergarten "Die Arche" in Alstätte aufgenommen werden konnten. "Wir haben in der Fröbel-Kindertagesstätte den ersten Schritt getan, um den Heilpädagogischen Kindergarten in eine wohnortnahe integrative Einrichtung weiter zu entwickeln", erklärte Ulrich Teetz, der Leiter der Kindertagesstätte, die mit Beginn des neuen Kindergartenjahres mit zwei Regel- und einer heilpädagogischen Gruppe als integrative Kindertagesstätte geführt wird. Bisher noch nicht umgesetzt werden konnte der geplante Anbau für Therapieräume rechts neben dem Eingang: "Die Ausschreibungen nehmen mehr Zeit in Anspruch als wir geplant hatten", so Teetz, der jedoch zuversichtlich ist, dass in wenigen Wochen mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

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