Erfolg haftet am Teflon

Ahaus Dass die ersten in Deutschland produzierten Teflonpfannen aus Ahaus kamen, ist für Werner Buss nur eine Randbemerkung wert - eine fast vergessene Episode der Firmengeschichte. Heute verdient Flowserve Ahaus als Spezialanbieter für hochkorrosionsfeste Armaturen weltweit sein Geld. Aber: Der Erfolg haftet immer noch am Teflon.

14.09.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Damals, das war im Jahr 1967, hieß das Unternehmen noch "Atomac" und versuchte sich nicht nur als Produzent von Komponenten für die chemische Industrie, sondern auch in der zukunftsweisenden Idee der Antihaftbeschichtung für Bratpfannen. "Doch dann stiegen andere in das Geschäft ein, und die waren sehr viel größer als wir", erinnert sich Geschäftsführer Werner Buss, der schon seit über 40 Jahren im Unternehmen tätig ist. Atomac konzentrierte sich auf die Entwicklung von Kugelhähnen und andere Armaturen, die mit Teflon ausgekleidet, korrosionsfest und damit bestens für den Einsatz in Chemieanlagen geeignet sind. 1982 wurde Atomac von einem amerikanischen Konzern übernommen. Nach weiteren Konzernwechseln gehört das Unternehmen an der von-Braun-Straße seit zehn Jahren zum Flowserve-Konzern und heißt seit 1988 Flowserve Ahaus. Stetiges Wachstum prägt seither die Firmengeschichte. 140 Mitarbeiter - Tendenz steigend - und zwölf Azubis haben dort einen sicheren Arbeitsplatz, den sie jetzt im Rahmen eines Tages der offenen Tür ihren Familien und Freunden vorgestellt haben. "Die Resonanz war riesig, wir hatten fast 700 Gäste", freut sich Geschäftsführer Buss. In seiner Festansprache hob er hervor, dass das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren den Umsatz um 40 Prozent steigern konnte und für dieses Jahr einen Auftragseingang von 30 Mio. Euro erwarte. In den vergangenen Jahren wurden über acht Mio. Euro in den Standort Ahaus investiert, allein 2007 waren es 1,2 Mio. Euro. gro

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