Erster Spatenstich für den Neubau der Volksbank in Ahaus

mlzNeubau der Volksbank

Die Volksbank Gronau-Ahaus investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in den Neubau eines Beratungszentrums an der Parallelstraße. Der Neubau soll Ende 2020 fertig sein.

Ahaus

, 25.02.2019, 18:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für Frank Overkamp, den Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Gronau-Ahaus, ist es am Montagnachmittag eine Premiere. Seit zehn Jahren ist er im Vorstand der Bank, „aber in der ganzen Zeit habe ich noch nie einen symbolischen ersten Spatenstich vorgenommen“. Sieben Spaten glänzen auf dem Grundstück an der Parallelstraße in der Sonne.

Spatenstich

Nur kurz zuckt Overkamp, bevor er mit seinem Vorstandskollegen Michael Kersting, Bürgermeisterin Karola Voß, Mitgliedern des Aufsichtsrates und des Architekturbüros den ersten Spatenstich für den Neubau der Volksbank in Ahaus vornimmt. Beinahe hätte der Bankchef (Sparkassen-)rot gesehen. Doch bei näherer Betrachtung hängen an den Spaten orangefarbene und weiße Bauhelme. „Puh, nicht dass es heißt, wir fusionieren“, sagt Overkamp und lacht. Die Stimmung ist gut auf der Baustelle, das mag an der aufgebauten Kaffeetafel liegen, vielleicht auch an der Frühlingssonne, die ihren Teil zum Gelingen des Termins beiträgt.

Platz für 45 Mitarbeiter

Mit dem ersten Spatenstich haben am Montag die Bauarbeiten für das neue Bankgebäude begonnen, das als Zentrum für „Information, Beratung und Kommunikation“ errichtet wird, 45 Mitarbeitern Platz bietet und über rund 3400 Quadratmeter Nutzfläche verfügt. Das rot verklinkerte Gebäude erhält entsprechend den Vorgaben des Bebauungsplanes drei Vollgeschosse. In einem zusätzlichen gläsernen Staffelgeschoss sind Veranstaltungs- und Personalbereiche untergebracht. Durch Rücksprünge entstehen Dachterrassen. Im Außenbereich wird es für Kunden insgesamt 15 Parkplätze geben, Parkplätze in der Tiefgarage sind vorwiegend für die Bankmitarbeiter gedacht. Die Zufahrt zum Neubau erfolgt über die Parallelstraße.

Zweistellige Millionensumme

Der Neubau soll Ende 2020 fertig sein. „Mit Kostenunterschreitung“, sagt Frank Overkamp mit einem Augenzwinkern und hat die Lacher auf seiner Seite. Die Kosten liegen laut Bankvorstand im knapp zweistelligen Millionenbereich.

Gerne hätte die Volksbank schon im vergangenen Jahr mit dem Bau begonnen. „Aber es waren kaum Firmen zu bekommen“, erklärt Frank Overkamp. Jetzt sieht es besser aus. Die Firma Temmink aus Vreden wird die Erdarbeiten und den Rohbau ausführen. Für die weiteren, noch auszuschreibenden Gewerke „werden ortsansässige Firmen priorisiert berücksichtigt“, sagt Frank Overkamp.

Erster Spatenstich für den Neubau der Volksbank in Ahaus

Auf diesem Grundstück an der Parallelstraße entsteht bis Ende 2020 der Neubau des Volksbank-Beratungszentrums. © Christian Bödding

Bürgermeisterin Karola Voß spricht am Montag von einem guten Zeichen. „Hier entsteht keine kleine Nebenstelle der Volksbank.“ Der Neubau werde Teil einer gelungenen Innenverdichtung und steigere das bauliche Niveau im Jutequartier und an der Parallelstraße.

Frank Overkamp sieht das neue Beratungszentrum als Bekenntnis zum Standort Ahaus. „Das wird sich auch künftig daran zeigen, dass der Aufsichtsrat hier tagt. Ahaus ist uns wichtig.“ Im Neubau sollen sich Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen wohlfühlen. Das Raumkonzept sieht vor, dass die Beraterräume in die offenen Teambereiche integriert werden. So soll ein Wechsel zwischen belebter Arbeitsatmosphäre und diskreten Beratungsbereichen entstehen.

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