Erträge gesteigert und Kosten gesenkt

Theaterringe A und B

Mehr Abonnements abgesetzt, mehr Zuschauer insgesamt angezogen, Erträge gesteigert und gleichzeitig Gesamtkosten und Zuschussbedarf gesenkt – das ist die erfreuliche Saisonbilanz in den Theaterringen A und B.

AHAUS

von Von Manfred Elfering

, 19.04.2011, 14:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das mitreißende Musical »Africa, my love« fand in der abgelaufenen Theaterringsaison mit die meisten Zuschauer.

Das mitreißende Musical »Africa, my love« fand in der abgelaufenen Theaterringsaison mit die meisten Zuschauer.

Insgesamt kamen in der soeben abgelaufenen Spielzeit 4248 Besucher in die Stadthalle (Vorjahr: 4185). Sie verteilten mit 2583 (2458) auf den Theaterring A und mit 1665 (1727) weiteren Gästen auf den Theaterring B. Obwohl der A-Ring damit im Gegensatz zum Ring B seine Besucherzahlen deutlich steigern konnte, kommt die am stärksten besuchte Aufführung aus dem Programm des B-Rings: „Die Bullemänner“ mit 473 Besuchern, gefolgt von dem Musical „Africa, my love“ (Ring A / 468) und dem Ballett „Der Nussknacker“ (Ring A / 458). Das geringste Interesse fanden die Vorstellungen „Bitterer Honig“ (Ring A) sowie „Feuer des Südens“ und „Moby Dick“ (beide Ring B) mit jeweils 396 Zuschauern. Die Gesamtauslastung betrug somit fast 90 Prozent gegenüber 88 in der Vorjahresspielzeit. Die Zahl der vergebenen Abos in beiden Ringen konnte mit 767 – immerhin 17 mehr als zuvor – ebenfalls gesteigert werden.

Die Gesamtaufwendungen für das Theaterringprogramm sanken dagegen von mehr als 102 000 Euro auf zuletzt 95 798 Euro – teuerste Verpflichtungen waren mit fast 15 000 Euro das Musical „Africa, my love“ sowie mit jeweils um die 12 000 Euro „Der Nussknacker“ und die „Tanzhommage an Queen“. Dem stehen Erträge von mehr als 50 000 Euro gegenüber, was in der Differenz einen Zuschussbedarf von noch 45 744 Euro ausmacht – deutlich weniger im Vergleich zur Vorsaison, als sogar 52 670 Euro zugeschossen werden mussten. Damit ist jetzt wieder ein Kostendeckungsgrad von mehr als 50 Prozent erreicht, den es zuletzt in der Spielzeit 2008/ 2009 gab. Die Statistik der gesamten Spielzeiten führt allerdings die Saison 2007/ 2008 mit einem zuvor und auch danach bislang nicht wieder erreichten Deckungsgrad von mehr als 60 Prozent der Kosten an.

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