Flammende Leidenschaft vorm Schloss

Fanfaren-Flammen-Feuerwerk

AHAUS 1000 und eine Nacht werden Wirklichkeit - und brauchen dafür nur drei Stunden. Die Traditionsveranstaltung Fanfaren, Flammen, Feuerwerk (FFF), die jedes Jahr den Mantelsonntag beendet, verzaubert gestern Abend die Innenstadt, das Schloss und die begeisterte Menschenmenge davor. Für einen Moment ist sogar der fahle Vollmond in märchenhaft buntes Licht gehüllt.

von von Sylvia Lüttich-Gür

, 04.10.2009, 22:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dem bereits um 18.30 Uhr zahlreich versammelten Publikum bleibt aber erst einmal gar keine Zeit, das Phänomen zu bewundern, denn die olympischen Fanfaren erklingen:

Dem bereits um 18.30 Uhr zahlreich versammelten Publikum bleibt aber erst einmal gar keine Zeit, das Phänomen zu bewundern, denn die olympischen Fanfaren erklingen:

der Auftakt eines mitreißenden Konzerts des Musikvereins Alstätte unter Leitung von Ludger Niemeier. Der Applaus ist noch nicht verklungen, da setzt ganz andere Musik ein: statt Trompete und Posaune Trommel und Schalmei - fremd und betörend: die ideale Begleitung für Shaab, dem Fakir aus Gronau. Er läuft über Scherben, schluckt Schwerter, spuckt Feuer und wirft brennende Fackeln in den langsam dunkler werdenden Himmel: eine mitreißende Show.

Für die international bekannten Feuertänzer aus dem Rhein-Main-Gebiet ist es jetzt dunkel genug: Sie verbinden eindrucksvollen Paartanz mit Feuer-Jonglage - bei rasantem Tempo. Schöner lässt sich flammende Leidenschaft kaum ins Bild setzen.

Trotzdem: Der krönende Abschluss des an Höhepunkten reichen Abends kommt erst noch: das Höhenfeuerwerk.

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