Gregor Ahler, Christoph Wischemann, Ludger Wissing, Heinz Bendfeld, Jörg Schuirmann, Karola Voß, Franz-Josef Weilinghoff, Karl-Heinz Siekhaus und Dieter Berkemeier (v.l.) blickten am Fuße einer Windkraftanlage auf erfolgreiche 5 Jahre der gemeinsamen Windenergiegenossenschaft. © Lisa Wissing
Energiegenossenschaft AHLEG

Fünf Jahre Rückenwind: Energiegenossenschaft AHLEG mit Erfolgsbilanz

1275 Mitglieder aus der Region setzen auf die Windenergie der Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden. Nach fünf Jahren zählt die AHLEG zu den zehn größten Energiegenossenschaften Deutschlands.

Am Fuße der riesigen Windkraftanlage in der Südahler Mark zelebrierte die Genossenschaft AHLEG ihr fünfjähriges Bestehen. Im kleinen Kreise haben sich der Vorstand der Energiegenossenschaft, einer der beiden Geschäftsführer der Windparkgesellschaft und die Bürgermeister und Bürgermeisterin der Gemeinden versammelt.

AHLEG gehört zu den größten Energiegenossenschaften Deutschlands

Karl-Heinz Siekhaus kann sich noch gut an die Gründung im Sitzungsraum der Ahauser Stadtwerke erinnern. Im Jahr 2016 wurde die Genossenschaft mit 20 Mitgliedern ins Leben gerufen. Heute – nach fünf Jahren – hat sie 1275 Mitglieder und zählt zu den zehn größten Energiegenossenschaften in Deutschland.

2020 lief es gut für die Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden mit ihren insgesamt 23 Anlagen der „Ahleg-Familie“. Zufrieden zeigten sich alle mit der Dividende in Höhe von sechs Prozent. „Wir haben alle Ziele erreicht, die wir uns vorgenommen haben“, erklärt Karl-Heinz Siekhaus. Windig genug sei es auf jeden Fall gewesen fügt er lachend hinzu.

Weitere Projekte in Planung

Dem Erfolg stimmten alle Beteiligten zu. Zudem sprachen sich Vorstand, Kommunen und Windparkgesellschaft den Dank für die gute Mitarbeit aus. Diese soll auch für die geplanten Projekte weiter so bestehen. „Wir haben natürlich weitere Projekte in der Pipeline“, teasert Karl-Heinz Siekhaus an.

Mit dabei sollen weiterhin Projekte aus dem Energiesektor in der Region sein. Dazu gehören neben der Windkraft auch Wasserstoff und Photovoltaik. Das Ziel dabei ist es, Akzeptanz für neue Vorhaben im Bereich der regenerativen Energien zu schaffen.

Über die Autorin

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.