Fußball-EM in der Innenstadt: Ein Stück Normalität kommt zurück

Mit der Liveübertragung der Fußball-EM kommt noch ein Stück Normalität zurück in die Innenstadt. Das bedeutet, dass von jedem Einzelnen noch mehr Vernunft gefordert ist, findet unser Redakteur.
Menschenmengen auf dem Oldenkottplatz zum Public Viewing? Die darf es in diesem Jahr noch nicht geben. Ob das funktioniert? © Archiv

Ein großes Fußballturnier – und die Spiele werden auf dem Oldenkottplatz übertragen. Also ist die Normalität zurück in der Stadt. Hurra! Wirklich, ich freue mich – auch wenn mir Fußball eigentlich sch…recklich egal ist.

Ein schwarz-rot-goldenes Farbenmeer wird es in diesem Jahr auf dem Oldenkottplatz noch nicht geben. Das wäre auch bei den niedrigen Inzidenzen, Tests und Impfungen der vergangenen Tage und Wochen einfach noch zu gefährlich.

Bisher lief es sehr vernünftig

Nun ist die Pandemie bisher in Ahaus weitgehend ohne Coronaleugner, Querdenker und Verschwörungstheoretiker und ohne Demonstrationen gegen Schutzmaßnahmen abgelaufen. Die Menschen haben sich an die Regeln gehalten. Waren also insgesamt sehr vernünftig. Es ist aber einfacher, strikte Regeln zu befolgen, als mit plötzlich zurückgewonnenen Freiheiten vernünftig umzugehen.

Diese Vernunft ist jetzt aber vor dem Hintergrund der Lockerungen und eben auch dem Public Viewing mehr gefragt denn je. Nur wenn die Spielregelungen dort und vor den anderen Live-Übertragungen in der Stadt eingehalten werden, können die Spiele gezeigt werden. Die Stadt muss und wird einschreiten, falls das aus dem Ruder laufen sollte.

Es wird also eine Fußball-EM mit (leicht) angezogener Handbremse, mit Sitzplätzen und bestenfalls ganz leisen Fangesängen. Aber hey, vor ein paar Wochen war selbst das noch eine reine Traumvorstellung.

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