Stadtwerke: Beim Wasserverbrauch immer häufiger Verbrauchsspitzen

Wasserversorgung

Der allgemeine Wasserverbrauch nimmt zu. Doch sehen die Stadtwerke Ahaus aktuell keine Probleme, die Bevölkerung mit dem kühlen Nass zu versorgen.

Ahaus

, 14.07.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Um die Trinkwasserversorgung in Ahaus - hier ein Blick in ein Lagerbecken im Wasserwerk in Unterortwick - ist es gut bestellt.

Um die Trinkwasserversorgung in Ahaus – hier ein Blick in ein Lagerbecken im Wasserwerk in Unterortwick – ist es gut bestellt. © Christdian Bödding

Die Wasserversorgung für die Ahauser Bürger ist sichergestellt. Das betonen die Stadtwerke Ahaus auf Nachfrage unserer Redaktion. Jedoch sei auch bei den Stadtwerken ein Trend zu erkennen, der den Wasserversorger vor Herausforderungen stelle. In den vergangenen vier Jahren seien die Verbrauchsspitzen deutlich angestiegen, heißt es von den Stadtwerken.

Spitzenverbrauch 10.000 Kubikmeter

„In Ahaus und Heek gab es Tage, an denen ein Spitzenverbrauch von über 10.000 Kubikmeter Wasser verzeichnet wurde. Durchschnittlich liegt dieser Wert bei rund 6.000 Kubikmetern pro Tag“, teilt Yvonne Overkämping mit. Sie ist bei den Stadtwerken Ahaus zuständig für Marketing und Unternehmenskommunikation.

Jetzt lesen

Auch der allgemeine Wasserverbrauch nehme zu, dies spiegele jedoch das Bevölkerungswachstum wider. Lange trockene Phasen führen dazu, dass die Stadtwerke vor allem in den Abendstunden einen erheblichen Verbrauchsanstieg verzeichnen.

Yvonne Overkämping: „Dies ist unter anderem auf die Gartenbewässerung zurückzuführen. Jedoch haben die Stadtwerke über Jahrzehnte in ihre Technik investiert, daher kann der Bedarf zurzeit noch abgedeckt werden.“

Sparsam mit Trinkwasser umgehen

Dennoch weisen die Stadtwerke darauf hin, dass jeder sparsam mit dem Lebensmittel Trinkwasser umgehen sollte, damit keine Kapazitätsprobleme entstehen. Wenn es im Sommer wieder vermehrt zu heißen Tagen kommt und die Verbrauchsspitzen zu stark ansteigen, könnte es sein, dass die Stadtwerke zeitweise das Ausleihen von Standrohren einschränken.

Lesen Sie jetzt