Gastronom Thomas Enning übernimmt Catering bei AHG und Gesamtschule

mlzNeuer Caterer

Das Alexander-Hegius-Gymnasium und die Irena-Sendler-Gesamtschule haben einen neuen Caterer. Für die Essensversorgung ist nun der Ahauser Gastronom Thomas Enning verantwortlich.

Ahaus

, 29.09.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Lösung in der langen Diskussion um die Mittagsverpflegung für das Alexander-Hegius-Gymnasium und die Irena-Sendler-Gesamtschule: Wie die Stadt Ahaus jetzt mitteilt, hat Thomas Enning, Inhaber des Restaurants „Zur Barriere“, zum 1. September die Essensversorgung der beiden weiterführenden Schulen übernommen. Bereits im Juli hatte die Redaktion über Gerüchte berichtet, dass die Verwaltung überlege, lokale Gastronomen beim Schulcatering mit ins Boot zu holen.

Zum Anfang des Monats hat man diese Idee nun in die Tat umgesetzt. Thomas Enning kocht seitdem an jedem Wochentag in der städtischen Zentralküche im Vestert. Sie liegt im Gebäude der Irena-Sendler-Gesamtschule. An die Gesamtschüler wird das Mittagessen an dieser Stelle ausgegeben. Das AHG wird von dort aus beliefert.

Ahauser Gastronom freut sich auf neue Aufgabe

Der Vertrag mit dem Ahauser Gastronom läuft nun erstmal bis zum Juli 2021. „Wir freuen uns auf diese neue Aufgabe“, wird er in einer Pressemitteilung der Stadt zitiert. „Ich habe in den ersten Wochen auch die Kontakte mit den Schülerinnern und Schülern gesucht, denn das Feedback ist immer wichtig für dauerhaft zufriedene Kinder.“

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Der Spagat zwischen dem, was Kinder mögen, und den relativ strengen Vorgaben der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung“, an die sich jeder Schulcaterer zu halten hat, seien eine Herausforderung. Die städtische Zentralküche im Vestert wird als Frisch- und Mischküche betrieben. Hier können täglich bis zu 1000 Essen gekocht werden.

Die Stadt Ahaus brauchte einen neuen Caterer, da der bis dato für die städtischen Schulen und Kitas zuständige Lieferant aus Münster im Sommer dieses Jahres überraschend seinen Rückzug erklärt hatte. Zwar konnte die Verwaltung mit Clemens Beckers relativ schnell einen Caterer für die Grundschulen und Kitas finden. Die weiterführenden Schulen blieben aber zunächst unbesetzt. Ein Mittagsimbiss durch die Bäckerei „Paul Effing“ war zumindest eine Übergangslösung.

Corona-Pandemie erschwert die Aufgabe

Für die Stadt Ahaus und den neuen Betreiber sei es keine leichte Aufgabe gewesen. Denn die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass sich die Bedingungen und Anforderungen ständig ändern können. Beigeordneter Werner Leuker erklärt: „Die Gespräche waren für alle Beteiligten mit großer Unsicherheit und ganz neuen Unwägbarkeiten verbunden.“

Für die Stadt und Thomas Enning habe es aber eine hohe Bereitschaft und die nötige Vertrauensbasis gegeben, um zunächst für ein Jahr auch unter diesen schwierigen Bedingungen eine verlässliche Grundlage für die Essensversorgung in den beiden Schulen zu schaffen.

Gemeinsames Konzept für die Essensversorgung

Wegen der Covid-19-Pandemie hat die Stadt Ahaus zeitgleich für die Verpflegung in den beiden großen Schulmensen an der Gesamtschule und am AHG mit Unterstützung eines externen Fachbüros und in enger Zusammenarbeit mit den Schulleitungen und der Stadt Ahaus als Schulträger ein rechtlich erforderliches und speziell auf die Pandemie ausgerichtetes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erstellt. „Das Konzept bietet die für alle Beteiligten wichtige Sicherheit in der Essensversorgung“, heißt es in der Pressemitteilung.

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Auch die beiden Schulleitungen – Margot Brügger von der Irena-Sendler-Gesamtschule und Michael Hilbk vom Alexander-Hegius-Gymnasium – zeigten sich sehr zufrieden mit dieser Lösung in schwierigen Zeiten. „Geduld zahlt sich aus. Mit dem neuen Caterer kehren wir auch im Mensabereich zu unserem vertrauten Tagesablauf zurück. Wir am AHG sind mit dem gesunden und leckeren Essensangebot derzeit sehr zufrieden“, zitiert die Stadt Michael Hilbk. Auch Margot Brügger könne bestätigen, dass das Essen des neuen Mensabetreibers von der Schulgemeinde sehr gut angenommen werde.

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