Geplantes Grillvergnügen endet vor Gericht

Vorwurf: Fahrlässige Brandstiftung

Gefahrenquelle Grill: Dass die unbändige Lust auf Würstchen und Nackensteak mitunter schwerwiegende Folgen haben kann, zeigte am Dienstag ein Prozess am Landgericht Münster.

AHAUS/MÜNSTER

von Martin von Braunschweig

, 10.06.2014, 17:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Geplantes Grillvergnügen endet vor Gericht

Das Amtsgericht Ahaus hatte den 42-Jährige dafür in erster Instanz zu 1000 Euro Geldstrafe (50 Tagessätze) verurteilt. Das Landgericht ließ am Dienstag in der Berufungsverhandlung sogar noch mehr Milde walten. Das Verfahren wurde gegen Zahlung von 600 Euro eingestellt. Grundsätzlich hielt der Richter die verhängte Strafe für völlig korrekt. Im konkreten Fall könne man aber eben auch zu dem Ergebnis kommen, dass der Familienvater durch die vermurkste Aktion schon genug gestraft sei.

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