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Geschwindigkeitsbegrenzungen an Ahauser Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen

mlzSchulen in Ahaus

An fünf Stellen in der Nähe von Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen und ähnlichen Einrichtungen gibt es in Zukunft Tempo-Limits. Diese sollen für deutlich mehr Sicherheit sorgen.

Ahaus

, 10.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Verwaltung der Stadt Ahaus hat angeordnet, an fünf verschiedenen Standorten in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuführen.

Die Tempo-Limits sollen dabei jeweils an die Öffnungszeiten, einschließlich der Nach- und Nebenbenutzung, angepasst werden. Der Verkehrsausschuss begrüßte in seiner jüngsten Sitzung diese Entscheidung.

Bereits im April 2017 hatte die UWG-Fraktion in einem Antrag an den Ahauser Stadtrat Tempo-30-Zonen in der Nähe von „sensiblen Bereichen“ gefordert. Anlass war eine Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO), die fortan ermöglichte, in Bereichen einer Hauptstraße bei besonderem Bedarf Geschwindigkeitsbegrenzungen zu errichten.

Knapp zwei Jahre später stand dieses Thema nun zum zweiten Mal auf der Tagesordnung des Verkehrsausschusses. Die Verwaltung der Stadt war 2017 damit beauftragt worden, die Verkehrssituation in sensiblen Bereichen mit „besonders schützenswerten Verkehrsteilnehmern“ zu überprüfen.

Verwaltungsvorschrift wurde angepasst

Mittlerweile ist die Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung angepasst worden. Dort heißt es: „Innerhalb geschlossener Ortschaften ist die Geschwindigkeit im unmittelbaren Bereich von an Straßen gelegenen Kindergärten, -tagesstätten, -krippen, -horten, allgemeinbildenden Schulen, Förderschulen für geistig oder körperlich behinderte Menschen, Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern in der Regel auf Tempo 30 km/h zu beschränken.“

Voraussetzung dafür ist, dass die Einrichtungen über einen direkten Zugang zur Straße verfügen oder im Nahbereich der Einrichtung starker Verkehr vorhanden ist.

Fünf Bereiche mit zahlreichen Einrichtungen betroffen

Konkret sind fünf Bereiche von der Änderung betroffen. An der Fuistingstraße liegen mit der Kindertagesstätte „Abenteuerland“, dem St.-Josef-Kindergarten, der Anne-Frank-Realschule, dem Alexander-Hegius-Gymnasium und dem Seniorenheim „Holthues Hoff“ gleich fünf Einrichtungen.

An der Hindenburgallee mit der Bischöflichen Canisiusschule, dem Berufskolleg „Canisiusstift“ und der Seniorenwohnanlage „Heinrich-Albertz-Haus“ drei. Die Helene-Helmig-Schule und die Kindertagesstätte „Zauberbaum“ sind an der Wessumer Schule benachbart.

Auch die Straßen an der Josefschule in Graes und an der Kindertagesstätte „Regenbogenland“ am Riddebrocks Busch sind von Geschwindigkeitsbegrenzungen betroffen.

Andreas Dönnebrink, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, stellte in der jüngsten Sitzung die Frage, ob es nicht möglich sei, die gesamte Fuistingstraße vom alten Kreishaus bis zum Kreisverkehr an der Graeser Straße zu einer Tempo-30-Zone zu machen.

„Es wäre in doppelter Hinsicht sinnvoll, da viele Schüler mit dem Rad Richtung Kreisverkehr fahren und auch die Feuerwehr an dieser Stelle häufig ausrücken muss““, so Dönnebrink.

Das ist allerdings nicht möglich, da die Straßenverkehrsordnung ein Tempo-Limit auf Hauptstraßen nur für den unmittelbaren Bereich mit einer maximalen Länge von 300 Metern erlaubt. Diese überschreitet die Fuistingstraße deutlich.

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