GNS widerspricht: „Sicherheitssystem funktioniert“

Castor-Behälter

AHAUS Die GNS als Betreiber des Zwischenlagers in Ahaus hat Vermutungen der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ (BI) widersprochen, dass nach einem Defekt an einem Druckschalter eines Castorbehälters im Zwischenlager Gorleben möglicherweise alle Druckschalter in Ahaus ausgetauscht werden müssten.

von Von Stefan Grothues

, 26.11.2009, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
GNS widerspricht: „Sicherheitssystem   funktioniert“

Die Druckschalter messen den Druck zwischen den beiden Castordeckeln, die jeder für sich die Dichtigkeit des Behälters gewährleisten sollen. Das niedersächsische Umweltministerium bewertete die jüngste Fehlermeldung in Gorleben als Vorfall „ohne jegliche sicherheitstechnische Relevanz“. Rosen ergänzt: „Die Selbstüberwachung des Sicherheitssystems hat einwandfrei funktioniert.“

Unterdessen hat am Donnerstag das Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde gegen das genehmigte Atommüllendlager Schacht Konrad zurückgewiesen. Dorthin sollen die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle, die demnächst in Ahaus zwischengelagert werden, ab 2014 endgelagert werden.

Lesen Sie jetzt