Graes führt die Statistik an

21.01.2008, 17:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Die Jubilare mit 50-, 75- und 100-maliger Spende mit Christina Franke vom DRK-Blutspendedienst Münster (l.), DRK-Vorsitzendem und Bürgermeister Felix Büter (2. v. r.) sowie DRK-Blutspende-Beauftragtem Heinrich Tenhündfeld (r.).  Bütterhoff</p>

<p>Die Jubilare mit 50-, 75- und 100-maliger Spende mit Christina Franke vom DRK-Blutspendedienst Münster (l.), DRK-Vorsitzendem und Bürgermeister Felix Büter (2. v. r.) sowie DRK-Blutspende-Beauftragtem Heinrich Tenhündfeld (r.). Bütterhoff</p>

Graes Das Deutsche Rote Kreuz hat in Graes 24 Blutspenderinnen und Blutspender, davon 15 mit 25-maliger, sechs mit 50-maliger, zwei mit 75-maliger Spende sowie Antonius Kleinfeld für 100- malige Blutspende geehrt.

"Das ist ein ausgezeichneter Wert für den kleinsten Ahauser Stadtteil; hier kann schon seit Jahren kein anderer Stadtteil mithalten. Verglichen mit Großstädten ist das Aufkommen in Graes über zehnmal höher. Konkret bedeutet dies, dass in erheblichem Maße Graeser Blut in die Kliniken insbesondere der nahen Städte des Ruhrgebiets exportiert wird", so DRK-Vorsitzender und Bürgermeister Felix Büter in seiner Rede.

Hilfe erst ermöglicht

Büter weiter: "Dank Ihrer Blutspende können viele Ihrer Mitmenschen weiterleben, trotz komplizierter Operationen, trotz schwerer Unfälle, trotz schwerer Erkrankungen. Sie haben letzthin durch Ihre zahlreichen Spenden auch Transplantationen erst möglich gemacht." Der Bürgermeister ermunterte die Jubilare, die ja geradezu eine besondere Vorbildfunktion auch für die Jugend darstellten, sich weiterhin an den Blutspendeterminen zu beteiligen. Er bat um Werbung für die Blutspende in der Familie, am Arbeitsplatz, im Verwandten- und Bekanntenkreis, in den Vereinen und Verbänden.

Christina Franke vom DRK-Blutspendedienst West Münster ging auf die einzelnen Phasen der Gewinnung, Bearbeitung und Verteilung der Blutkonserven ein. Dabei wurde deutlich, dass neben dem Erfordernis einer sehr guten Logistik auch insbesondere höchste Sicherheitsstandards eingehalten werden müssen.

Franke machte deutlich, dass heute in erster Linie Blut und Präparate zur Behandlung von Krebserkrankungen benötigt werden, der Bereich der klassischen Unfallchirurgie stehe derzeit im Bedarf auf dem sechsten Platz.

Felix Büter bedankte sich auch bei den Helferinnen und Helfern des DRK-Ortsvereins Ahaus der 27 Blutspendetermine in Ahaus mit jährlich rund 5500 Spendern.

Nach der gerade vorliegenden Statistik ist in Ahaus das Aufkommen leicht rückläufig: Es betrug im Jahr 2007 insgesamt 5481 Spenden gegenüber 5758 im Jahr 2006.

Der nächste Blutspendeterim in Graes ist am Freitag, 8. Februar, 16.30 bis 20.30 Uhr, Grundschule/Pfarrheim, Eper Straße.

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