Guten Morgen: Lebenspuren weggespachtelt

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen Geschichten aus dem Alltag einen guten Start in den Tag. Heute geht es um einst ärgerlicher Kratzspuren.

Ahaus

, 18.12.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ronny, der Terrier

Ronny, der Terrier © Grothues

Jetzt, da wir alle mehr zu Hause sind als uns lieb ist, finden wir Zeit für Heimwerkarbeiten, die sonst immer liegen blieben. Ich habe begonnen, die Kratz- und Bissspuren unseres Terriers in den Fensterrahmen zu spachteln. Vor einem Jahr hat der Hund das Zeitliche gesegnet. Zu seinen Lebzeiten lohnte sich die Reparatur nicht, da das Tier zu unkontrollierten Wutausbrüchen neigte, wenn jemand auf „seiner“ Straße am Haus vorbeiflanierte.

Das ist längst Geschichte. Die Kratzspuren, die uns einst so ärgerten, sehen wir jetzt im milden Licht des Vergänglichen. Längst ist klar: Kratzspuren mit Hund sind uns lieber als frischlackierte Fenster ohne Hund.

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