Guten Morgen: Licht war an, dafür geht nichts mehr

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen oder nachdenklichen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um technische Tücken und eine leere Batterie.

Ahaus

, 23.10.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Licht an, dafür Batterie leer. Ein schlechter Tausch.

Licht an, dafür Batterie leer. Ein schlechter Tausch. © picture alliance / Julian Strate

Nichts geht mehr. Das elektrische Fahrgemeinschaftsauto unserer Redaktion gibt keinen Mucks mehr von sich. Und das, obwohl es die ganze Nacht am Ladekabel gehangen hat. Schlimme Befürchtungen stehen im Raum. Soll sich etwa das fast neue Elektromobil schon auf die ewigen Schrottplätze verabschiedet haben? Hektische Anrufe, lange Warteschlangen und Erklärungen am Telefon später, rückt der Gelbe Engel an und kann auch ohne Abschleppseil schnell helfen.

Grinsend öffnet er die „Motorhaube“, überbrückt die Autobatterie und startet den Wagen. „Batterie leer, Licht angelassen“, attestiert er knapp – aber immer noch mit breitem Grinsen.

Eins kann ich sagen: Ich war‘s nicht

Vorweg: Ich war‘s nicht. Und ich werde den Teufel tun, hier nun die- oder denjenigen an den Pranger zu stellen, die oder der das gewesen ist. Schon gar nicht mit einem süffisanten Unterton mit Blick auf technisches Verständnis oder Aufmerksamkeit im Umgang mit Autos.

Der/Die Kolleg*in, KollegIn, Kolleg_in, Kollegin oder Kollege, Mitarbeitende oder wie auch immer ich das möglichst neutral formulieren soll, würde mir sonst sicherlich das Licht ausknipsen.

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