Guten Morgen: Selbstgespräche im (fast) leeren Großraumbüro

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um Selbstgespräche führende Kollegen, die einen aus dem Konzept bringen.

Ahaus

, 05.03.2021, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Selbstgespräche im Großraumbüro – da braucht es klare Regeln.

Selbstgespräche im Großraumbüro – da braucht es klare Regeln. © Unsplash/Adam Salomon

In Corona-Zeiten ist das Großraumbüro leer geworden. Wo sonst acht Kolleginnen und Kollegen telefonieren, sich unterhalten oder in die Tasten hauen, kann es jetzt schon mal richtig ruhig sein. Oft ist man allein, manchmal zu zweit. Und dann fällt auf, was sonst eher untergeht: Die Kollegin neigt zu Selbstgesprächen. Stellt rhetorische Fragen, gibt Kommentare, seufzt und lacht.

Beim Stressabbau förderlich

Was ja an sich kein schlechtes Zeichen ist: „Selbstgespräche strukturieren unsere Gedankengänge und sind beim Stressabbau förderlich. Sie fördern die Strukturierung unserer Gedanken und helfen uns dabei, Stress abzubauen“, ergibt eine kurze Google-Abfrage zum Thema. Sorgen muss man sich nicht machen, es sei denn, die Kollegin redet in einer Tour. Aber das hält sich ja alles im Rahmen.

Aber trotzdem: Als zweite Person im Raum fühlt man sich angesprochen. Sich nie angesprochen fühlen geht ja auch nicht, deshalb haben wir diese Lösung gefunden: Wenn die Kollegin wirklich mich meint, muss sie mich beim Vornamen nennen. Ist auch gut, wenn das Großraumbüro (hoffentlich) bald wieder voll ist.

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