Guten Morgen: Von nachbarschaftlichen Begegnungen am Gardasee

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um ein zufälliges Treffen weit entfernt von der Heimat.

Ahaus

, 31.07.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vier Vredener, zwei Ahauser: Mehr Menschen nutzten die Fähre von Sirmione nach Bardolino nicht.

Vier Vredener, zwei Ahauser: Mehr Menschen nutzten die Fähre von Sirmione nach Bardolino bei dieser Überfahrt nicht. © Johannes Schmittmann

Die Corona-Pandemie hat die Tourismusbranche auf den Kopf gestellt. Erst wurden Millionen Buchungen storniert, dann begann der Ansturm auf Nord- und Ostsee.

Auch meine Freundin und ich mussten unsere Urlaubspläne zu den Akten legen. Doch was machen mit den freien drei Wochen? Spontan entschlossen wir uns, uns einfach ins Auto zu setzten und nach Norditalien zu fahren. Bei traumhaftem Wetter verbrachten wir trotz Corona-Auflagen eine schöne Zeit am Gardasee.

Skurrile Momente auf der Fähre

Zu einigen skurrilen Momenten kam es aber doch. Zum Beispiel fuhr uns die sonst zum Zerbersten gefüllte Fähre alleine mit einer vierköpfigen Familie von einem Seeufer zum anderen. Bei der Überfahrt entdeckte ich zufällig den mir bestens bekannten Aufkleber eines lokalen Fahrradhändlers. 1000 Kilometer entfernt von der Heimat, aber alleine mit vier Vredenern auf „hoher See“.

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