Helfer leisten über 700 Einsätze mit 72 568 Stunden

Betriebshilfsdienst und Maschinenring

AHAUS. 72 568 Stunden in über 700 Einsätzen haben die Helfer des Betriebshilfsdienstes und Maschinenrings Ahaus im vergangenen Jahr geleistet. Diese Zahlen nannte Geschäftsführer Bernd Bense bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend in der Gaststätte Enning-Barriere.

15.03.2011, 16:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Familienhelferin Petra Avermann bei der Arbeit.

Familienhelferin Petra Avermann bei der Arbeit.

Der Mitgliederbestand des BHD & MR Ahaus (Altkreis Ahaus) betrug am Jahresende 1484 Personen (minus 24) und ist leicht rückläufig. Vollerwerbslandwirte machen 56,3 Prozent aus, Neben- oder Zuerwerbsbetriebe 30,3 Prozent – der Rest sind sonstige oder fördernde Mitglieder. „Der Beruf und die Aufgabe des Betriebshelfers erfordert eine hohe Qualifikation, Motivation und Hilfsbereitschaft“, so Geschäftsführer Bense. In ständig wechselnden Betrieben, mit immer neuen Anforderungen, Techniken und Menschen fertig zu werden sei nicht immer einfach. Zugleich sei der Beruf aber auch sehr interessant, vielseitig und lehrreich.  

Durch die Änderung des Grundwehrdienstes und den Ausfall der Zivildienstleistenden werden weitere Betriebshelfer gesucht. 2010 waren 20 hauptberufliche Betriebshelfer und 21 Familienhelferinnen sowie acht männliche und 14 weibliche Nachbarschaftshilfen (häufig in Teilzeit vermittelt) und bis zu zwölf Zivildienstleistende im Einsatz. In den meisten Fällen wird die Betriebshilfe von der Landw. Sozialversicherung (Krankenkasse, Alterskasse, Berufsgenossenschaft) refinanziert. Bei der Haushaltshilfe ist eine Kostenübernahme durch alle Krankenkassen möglich, wenn Kinder unter 12 oder 14 Jahren zu versorgen sind.

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