Wüllen

Hermann-Josef Haveloh wäre gerne Ortsvorsteher geblieben

Hermann-Josef Haveloh musste sein Amt als Ortsvorsteher abgeben. Nicht ganz freiwillig, wie er gesteht. Er hätte es gerne fortgeführt, doch die Wahlergebnisse reichten in Wüllen dafür nicht aus.
Hermann-Josef Haveloh – hier auf einem Archivbild – ist nicht länger Ortsvorsteher von Wüllen. Das Amt habe er immer gerne ausgefüllt, erklärt er. © Christian Bödding

Hermann-Josef Haveloh ist nicht länger Ortsvorsteher von Wüllen. Nach fünf Jahren wurde er von Manfred Verweyen (CDU) abgelöst. Der WGW-Politiker, der weiter im Rat sitzt, hätte sein Amt jedoch gerne fortgeführt, erklärt er.

Das hätten viele Wüllener wohl auch so gesehen, macht er weiter deutlich. „In letzter Zeit bin ich immer wieder angesprochen worden, warum ich das Amt des Ortsvorstehers aufgegeben hätte“, sagt der 68-Jährige. Er sei sehr gerne Ortvorsteher gewesen. „Es hat mir immer viel Spaß gemacht, mich um die Sorgen und Nöte, aber auch um gute Anregungen und Wünsche für unser Dorf Wüllen zu kümmern“, so Hermann-Josef Haveloh weiter.

Haveloh wünscht seinem Nachfolger alles Gute

Auch wenn er gerne Ortsvorsteher geblieben wäre, habe die Entscheidung allein bei der Wüllener CDU gelegen, die Manfred Verweyen für dieses Ehrenamt besetzt hat. „Wir leben in Deutschland in einer Demokratie und das ist auch gut so“, erklärt Hermann-Josef Haveloh. Die CDU hatte bei der Kommunalwahl 2020 mit 36,33 Prozent der Stimmen knapp fünf Prozentpunkte mehr als die WGW (30,97 Prozent) geholt und damit auch das Recht, den Ortsvorsteher zu benennen. „Ich wünsche ihm alles Gute und viel Erfolg“, so Hermann-Josef Haveloh zu seinem Nachfolger.

Auch bedanke er sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die schönen Stunden. „Viele Besuche zu Jubiläen und runden Geburtstagen werden mir bestimmt noch sehr lange in Erinnerung bleiben“, erklärt er.

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