Im Zeichen des Holzschuhs

Dorfentwicklungskonzept

WESSUM Unter das Wessumer Dorfentwicklungskonzept ist vorläufig ein "Zwischenschlussstrich" gezogen worden. Die DEK-Paten stellten bei der Abschlussveranstaltung ihre fertigen Projekte vor.

von Von Anna-Lena Haget

, 02.10.2009, 12:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ortsvorsteher Heinrich Lefert, Burkhard Ottmann (Bezirksregierung), Projektpate Bernd Waldmann, Brgermeister Felix Bter, Technischer Beigerodneter Michael Tacke (v.l.)

Ortsvorsteher Heinrich Lefert, Burkhard Ottmann (Bezirksregierung), Projektpate Bernd Waldmann, Brgermeister Felix Bter, Technischer Beigerodneter Michael Tacke (v.l.)

Die Wessumer stellten interessante Vorschläge zur Belebung des Ortskerns vor: beispielsweise die Schaffung eines Cafés im Heimathaus, das von den Vereinen im Wechsel betrieben werden soll. Altengerechte Wohnungen in der Dorfmitte und eine barrierefreie Straßengestaltung sollen dem demographischen Wandel entgegenkommen. Ottmann mahnte jedoch, das dörfliche Maß nicht aus den Augen zu verlieren. Als Wahrzeichen des Holzschuhdorfes soll der „Klumpen“ stärker ins Ortsmarketingkonzept eingeflochten werden. Zu diesem Zweck wird demnächst auch eine Ortsbroschüre auf die Sehenswürdigkeiten Wessums aufmerksam machen.

Ein wichtiges Anliegen der Bewohner ist die Schaffung von Entlastungsstraßen. Die K17 und die K20 sollen so von ihrer starken Verkehrsbelastung befreit werden. Auch die Restaurierung historischer Fassaden und die Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude waren Thema. „Es gibt viele Projekte, die Wessum in den nächsten 20 Jahren gut zu Gesicht stehen werden“, stellte Ortsvorsteher Heinrich Lefert fest. Er bot den Projektpaten an, sich im kommenden Frühjahr erneut zu treffen. Projektpate Bernd Waldmann übergab symbolisch das Projekt „Wegweiser, Beschilderung und Ortsrundweg“ an Burkhard Ottmann.

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