So sah es beispielsweise 2019 im Fressnapf in Coesfeld aus, der sich auch in diesem Jahr wieder an der Wunschbaum-Aktion von Julias Tierheim beteiligt. © Privat
Wunschbäume

Julias Tierheim: Wunschbäume für Vierbeiner-Glück an Heiligabend

Auch über Weihnachten warten in Julias Tierheim viele Tiere auf ein (neues) Zuhause. Damit den Tieren der Heiligabend etwas versüßt wird, gibt es wieder eine tolle Aktion. Mitmachen kann jeder.

Viele Stunden Basteln und Organisation liegen hinter Julia Rehermann und ihrem Team aus dem Ahauser Tierheim. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. An sechs Standorten steht nun jeweils ein Wunschbaum. Ein Baum, der im Schnitt 70 Tierwünsche „trägt“. Allen gemein ist, dass es sich um Tiere aus dem Tierheim handelt. Und jeder, der möchte, kann dazu beitragen, den Tieren das Fest ein wenig zu versüßen.

Kauknochen, Leberwurstpaste, eine Kuscheldecke oder ein neues Spielzeug – die Wünsche der Tiere sind vielfältig. „Die Aktion gibt es schon viele Jahre“, berichtet Tierheimleiterin Julia Rehermann im Gespräch mit der Redaktion. Erfreulich sei, dass immer mehr Wunschbaum-Standorte hinzukämen und die Beteiligung „wirklich fantastisch“ sei.

Zwei Märkte aus Ahaus dabei

Wer zum Beispiel in Ahaus den Fressnapf in der Bahnhofstraße oder den Hellweg-Baumarkt in der Wüllener Straße betritt, dem werden die Wunschbäume direkt ins Auge springen. Und während im Fressnapf Karten am Baum hängen sind es im Hellweg selbstgebastelte Kugeln aus Pappe. Ganz gleich welche Variante es ist – jeweils ein Foto des Tieres sowie „sein Wunsch“ zieren den Baum.

„Jeder, der einem Tier eine Freude machen möchte, nimmt sich einen dieser Wünsche vom Baum, kauft diesen im Geschäft und legt das Geschenk mit der Karte einfach unter den Baum“, erklärt die Tierheimleiterin das einfache Prinzip. So werden die Geschenke bis zum Fest gesammelt. „Heiligabend holen wir dann alles ab und verteilen es an die Tiere.“

Über 400 Wünsche hängen an den Bäumen

Im vergangenen Jahr seien dafür sogar zwei Bullis nötig gewesen. „Das war eine ganz tolle Beteiligung. Genau darauf hoffen wir für unsere Tiere natürlich auch in diesem Jahr“, so Julia Rehermann. Über 400 Wünsche sind auf die Bäume an den insgesamt sechs Standorten verteilt. Mit dabei sind: Fressnapf Ahaus, Fressnapf Stadtlohn, Fressnapf Coesfeld, Futterhaus Gronau, Raiffeisenmarkt Borken und Hellweg Ahaus.

So sehen die Karten aus, die an den Wunschbäumen in den Fressnapf-Märkten hängen.
So sehen die Karten aus, die an den Wunschbäumen in den Fressnapf-Märkten hängen. Jeder, der einen Tierwunsch erfüllen möchte, nimmt eine Karte vom Baum und kauft das Geschenk im Markt und legt es dann unter den Baum. © Tierheim © Tierheim

„Wir sind sehr dankbar für die Hilfe der Märkte“, hebt die Tierheimleiterin hervor. So sind es auch die Märkte, die die Tannenbäume besorgen und sich um den Ablauf vor Ort kümmern. Und ganz wichtig ist, das betont Julia Rehermann, dass nicht ein Geschenk „umsonst“ sein wird. Stichwort: Ein Tier wird noch vor Weihnachten vermittelt. „Wir haben genügend Tiere, die sich dann über dieses Geschenk freuen würden.“

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