Maria Meiners (68) ist fassungslos: Nach über 40 Jahren kann die Vorsitzende des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde (CBF) in Ahaus und Gescher nicht mehr auf den günstigen Fahrdienst zurückgreifen. Sie fürchtet, dass die Menschen mit Handicap zukünftig an ihre Wohnung gefesselt sind.
Maria Meiners (68) ist fassungslos: Nach über 40 Jahren kann die Vorsitzende des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde (CBF) in Ahaus und Gescher nicht mehr auf den günstigen Fahrdienst zurückgreifen. Sie fürchtet, dass die Menschen mit Handicap zukünftig an ihre Wohnung gefesselt sind. © Stephan Rape
Mobilität im Kreis

Keine Fahrten mehr: Fahrdienst für Rollstuhlfahrer hat kein Personal mehr

Über 40 Jahre gab es im Kreis einen vergünstigten Fahrdienst für Menschen mit Behinderung. Aus Personalmangel fällt das Angebot jetzt weg. Für Maria Meiners und ihre Bekannten eine Katastrophe.

Maria Meiners ist immer noch fassungslos. Die 68-Jährige ist auf den Rollstuhl angewiesen. Als Vorsitzende des Clubs Behinderter und ihrer Freunde in Ahaus und Gescher (CBF) setzt sie sich seit über 20 Jahren für deren Belange ein. Alle 14 Tage treffen sich die Mitglieder zum gemeinsamen Kaffee und Austausch. Bisher.

Fahrdienst-Angebot wird nach über 40 Jahren gekündigt

DRK kann Angebot aus personellen Gründen nicht fortführen

Altes Verfahren funktioniert leider nicht mehr

Durch die Corona-Pandemie fehlen Mitarbeiter im Fahrdienst

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Redakteur
Ursprünglich Münsteraner aber seit 2014 Wahl-Ahauser und hier zuhause. Ist gerne auch mal ungewöhnlich unterwegs und liebt den Blick hinter Kulissen oder normalerweise verschlossene Türen. Scheut keinen Konflikt, lässt sich aber mit guten Argumenten auch von einer anderen Meinung überzeugen.
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