"Keine hochrisikoreichen Zinswetten"

04.07.2008, 19:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Keine hochrisikoreichen Zinswetten"

Ahaus Hans-Georg Althoff Die Stadt Ahaus hat sich "nicht an hochrisikoreichen Zinswetten beteiligt", das hat jetzt Kämmerer (Foto) auf Anfrage der grünen Ratsfraktion erklärt. Auch "Unternehmen, an denen die Stadt Ahaus beteiligt ist, haben sich an Finanzoptimierungsgeschäften nicht beteiligt", so Althoff weiter. Die Stadt Ahaus betreibe seit 2001 ein aktives Zins- und Schuldenmanagement, um die aus den Krediten resultierenden Zinsbelastungen so niedrig wie möglich zu halten. Die Stadt Ahaus profitiere in erheblichem Umfange aus der Abwicklung von Swapgeschäften. "Dabei hat sie keine Finanzoptimierungsgeschäfte mit ähnlich hohem Risikocharakter im Bestand, wie dies bei den so genannten Spread-Ladder-Swaps der Fall ist", so Althoff.

Anlass für die Anfrage des grünen Fraktionsvorsitzenden Dietmar Eisele (Foto rechts) waren die hohen Verluste, die die kreiseigene Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW) bei risikoreichen Finanzoptimierungsgeschäften erlitten hat. Zufrieden zeigte sich Eisele über die "sehr schnelle Antwort" des Kämmerers. "Die aktuellen Zinsgeschäfte der Stadt Ahaus, so Eisele weiter, enthalten kein höheres Risiko als ein Festsatzdarlehen."

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