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Klinikum Westmünsterland verlagert die Abteilung für Diabetologie von Ahaus nach Stadtlohn

Krankenhaus

Schon in weniger als zwei Wochen wird die Abteilung Diabetologie von Ahaus nach Stadtlohn ziehen. Es ist ein weiterer Schritt in der Umstrukturierung des Klinikums Westmünsterland.

Ahaus, Stadtlohn

20.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Klinikum Westmünsterland verlagert die Abteilung für Diabetologie von Ahaus nach Stadtlohn

Dr. Joachim Kersken freut sich auf die Arbeit im Krankenhaus Maria-Hilf Stadtlohn. © Klinikum Westmünsterland

Die Diabetologie im Klinikum Westmünsterland wird ab dem 29. April vom Marienkrankenhaus Ahaus zum Krankenhaus Maria-Hilf nach Stadtlohn verlagert. Dort soll ein Kompetenzcluster „Herz-Kreislauf-Gefäße“ eingerichtet werden. Das teilte das Klinikum Westmünsterland am Donnerstagmittag mit.

Die bisher in Ahaus vorgehaltene Klinik für Diabetologie sei überregional in der Patientenversorgung von großer Bedeutung. Der Betrieb soll unter der Leitung von Chefarzt Dr. Joachim Kersken ab 29. April in Stadtlohn fortgeführt werden.

Als einzige Klinik zertifiziert

„Diabetiker haben im Vergleich zu Nichtdiabetikern einige Besonderheiten, die mit einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko verbunden sind“, erklärt Dr. Joachim Kersken, bisheriger Chefarzt der Diabetologie in Ahaus und auch Chefarzt der neuen Diabetologie im Stadtlohner Krankenhaus. Ein pneumologischer Schwerpunkt, der zurzeit in Planung ist, soll das Kompetenzzentrum „Herz-Kreislauf-Gefäße“ in Stadtlohn zeitnah komplettieren.

Die Klinik unter der Leitung von Dr. Joachim Kersken ist als einzige im gesamtem Kreis Borken durch die Deutsche Diabetesgesellschaft als zertifizierte Behandlungseinrichtung für Typ 1 und Typ 2 Diabetes sowie als zertifizierte Fußbehandlungseinrichtung beim Diabetischen Fußsyndrom ausgezeichnet worden. Die Zusammenarbeit mit der Klinik für Gefäßchirurgie in Bocholt sowie mit der Klinik für Plastische Chirurgie in Borken soll fortgeführt werden. Die Zulassung zur ambulanten Mitbehandlung und Langzeitbetreuung der Patienten mit diabetischem Fuß-Syndrom ist beantragt.

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