Landtagswahl 2022 im Kreis Borken

Live-Blog: Erste Kommunen ausgezählt – Heike Wermer (CDU) klar vorne

Eine Stunde nach Schließung der Wahllokale sieht der aus dem Kreis Borken stammende Ministerpräsident Hendrik Wüst seine CDU als klaren Wahlsieger. Seine Partei kommt laut Hochrechnung auf 35,5 Prozent.
Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU/Rhede) sieht die CDU als Wahlsieger und will das Land weiter führen.
Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU/Rhede) sieht die CDU als Wahlsieger und will das Land weiter führen. © dpa

19.59 Uhr: Die Stimmen in Stadtlohn sind ausgezählt. 60,82 Prozent der Stimmen entfallen auf Heike Wermer. Norbert Ricking (SPD) erhält 18,27 Prozent der Stimmen.

In Südlohn entfallen 56,44 Prozent der Erststimmen auf Wilhelm Korth (CDU). Jan Kemper (SPD) erhält 17,76 Prozent der Stimmen. Mareike Raack (Grüne) kommt auf 12,73 Prozent.

19.48 Uhr:
Für ersten beiden Gemeinden liegt das Ergebnis der Auszählung vor: In ihrer Heimatgemeinde erhält Heike Wermer (CDU) 72,29 Prozent der Stimmen. Der ebenfalls aus Heek stammende Grüne Jens Steiner erhält 6,57 Prozent der Erststimmen.

In Schöppingen zieht Heike Wermer 63,9 Prozent der Erststimmen auf sich. Jens Steiner, ebenfalls aus Heek, holt für die Grünen 12,36 Prozent.

19.31 Uhr:
Top-Ergebnis für Heike Wermer (CDU) in Schöppingen-Gemen (Ramsberg) mit 86,6 Prozent der Stimmen. In Lünten fährt Sie 85,5 Prozent ein.

19.08 Uhr:
Der aus Rhede stammende NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sieht die CDU in NRW als eindeutigen Wahlsieger der Wahl und will die nächste Regierung führen.

18.58 Uhr: In Nordrhein-Westfalen wird die CDU laut Hochrechnung von Infratest dimap stärkste Kraft und verbessert mit 35,5 Prozent das Ergebnis von 2017 (33,0 Prozent). Die SPD verliert Prozentpunkte und kommt nur noch auf 27,3 Prozent (2017: 31,2 Prozent). Die FDP verliert deutlich und muss mit 5,0 Prozent bangen, ob sie im Landtag bleibt (2017: 12,6 Prozent). Die Grünen verbessern sich deutlich auf 18,3 Prozent (2017: 6,4 Prozent). Die AfD scheint im Landtag zu bleiben. Sie verliert leicht auf 5,7 Prozent (2017: 7,4 Prozent). Die Linken rutschen auf 2,0 Prozent (2017: 4,9 Prozent).

18.50 Uhr:
In Südlohn und Oeding ist je ein Wahl- und ein Briefwahlbezirk ausgezählt worden. Demnach wird die CDU wieder deutlich als Wahlsieger das Rennen machen, dies mit dem Landtagskandidaten Wilhelm Korth. Großer Gewinner dürften die Grünen mit Mereike Raack als Kandidatin im Wahlkreis 78 Coesfeld I – Borken III mit Gewinnen in zweistelligem Prozentbereich.

18.46 Uhr: Die ersten Wahlbezirke in den einzelnen Kommunen sind schon ausgezählt – unter anderem in Vreden und Schöppingen. Jeweils schneidet die CDU sehr gut ab.

18.40 Uhr:
In der Stadthalle Ahaus sind die ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer damit beschäftigt, die Briefe der Briefwähler zu öffnen und die Wahlscheine zu sortieren. Doris Zevenbergen von der Stadt Ahaus meldet einen „ruhigen“ Verlauf ohne Zwischenfälle in den Wahllokalen der Stadt Ahaus.


18.18 Uhr:
Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ist die CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst klar stärkste Kraft geworden. Nach den 18.00-Uhr-Prognosen von ARD und ZDF liegen die Christdemokraten deutlich vor der SPD mit Spitzenkandidat Thomas Kutschaty.

In der Stadthalle Ahaus hatten sich die Wahlhelferteams für die Briefwahlbezirke an Tischen versammelt. Um Punkt 18 Uhr wurden die Wahlbriefe zum Öffnen auf die Tische gekippt.
In der Stadthalle Ahaus hatten sich die Wahlhelferteams für die Briefwahlbezirke an Tischen versammelt. Um Punkt 18 Uhr wurden die Wahlbriefe zum Öffnen auf die Tische gekippt. © Anne Winter-Weckenbrock

Die Grünen erzielen ein Rekordergebnis, sie dürften bei der Regierungsbildung zu einem entscheidenden Faktor werden.

Die bislang mitregierende FDP erleidet dagegen schwere Verluste. Sie schafft es laut Prognosen nur knapp über die Fünf-Prozent-Hürde und muss damit um den Wiedereinzug in den Landtag zittern (Quelle: DPA)

18.02 Uhr:
Landeswahlleiter Wolfgang Schellen teilte am Nachmittag mit, dass bis 16 Uhr die Wahlbeteiligung in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens im Durchschnitt bei 53,35 Prozent lag.

Die stichprobenartige Umfrage wurde durchgeführt in den Kreisen Düren und Gütersloh, im Rhein-Kreis Neuss sowie in den kreisfreien Städten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Mülheim an der Ruhr.

Im Vergleich zur Landtagswahl 2017, bei der bis 16 Uhr rund 59 Prozent zur Wahl gingen oder an der Briefwahl teilnahmen, ist die Wahlbeteiligung damit in diesen ausgewählten Bereichen geringer, wobei der Anteil der Briefwählerinnen und Briefwähler (2017: 14,2 %) mit rund 27 Prozent höher ist.

18 Uhr:
Nichts geht mehr, die Wahllokale haben geschlossen. Jetzt heißt es für die vielen Ehrenamtler, die Stimmen auszuzählen. Alles, was in Ihrer Kommune passiert, finden sie in diesem Ticker.


17.42 Uhr:
Weniger als 20 Minuten. Jetzt aber schnell, wer noch nicht gewählt hat.

Die Briefwahlvorstände - hier in Stadtlohn - haben viel Arbeit vor sich.
Die Briefwahlvorstände – hier in Stadtlohn – haben viel Arbeit vor sich. © Michael Schley


16.51 Uhr:
Viel zu tun haben auch die vier Briefwahlvorstände im Rathaus Stadtlohn. Wie Wahlleiterin Carolin Heisters berichtet, war die Resonanz bei dieser Landtagswahl allerdings verhaltener als bei der vergangenen Bundestagswahl.

Auch in Legden wurde fleißig gewählt.
Auch in Legden wurde fleißig gewählt. © Christiane Hildebrand-Stubbe

Die Quote lag bei gut 21 Prozent, damit nutzten rund 1500 weniger Wählerinnen und Wähle dieser Option.


16.30 Uhr:
Nur noch 90 Minuten – dann schließen die Wahllokale. Wer jetzt noch nicht gewählt hat, sollte sich sputen.

16.20 Uhr:
Als kleine Auffrischung für zwischendurch, noch mal das Thema Erst- und Zweitstimme.

Auch in Vreden haben die Wahllokale noch knapp eine Stunde geöffnet.
Auch in Vreden haben die Wahllokale noch knapp eine Stunde geöffnet. © Hubert Stroetmann

Die Erststimme wird an einen Direktkandidaten oder eine Direktkandidatin vergeben. Die Person, die im entsprechenden Wahlkreis die meisten Stimmen bekommt, zieht schlussendlich als Abgeordnete oder Abgeordneter ins Parlament ein.

Mit der Zweitstimme wird für eine Partei gestimmt. Je mehr Stimmen eine Partei für sich verbuchen kann, desto mehr Abgeordnete dieser Partei dürfen auch im Landtag Platz nehmen.

Damit eine Partei im Parlament auftaucht, muss sie jedoch mindestens fünf Prozent der gültigen Zweitstimmen einholen. Auch bekannt als Fünf-Prozent-Hürde.

16 Uhr:
Natürlich hat auch Heike Werner – Direktkandidatin für die CDU im hiesigen Wahlkreis – sichtlich gut gelaunt ihren Stimmzettel eingeworfen.

Auf der Internetplattform Facebook teilt Wermer zudem mit: „An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Ohne euch wäre dieser Festtag der Demokratie nicht möglich!“

15.34 Uhr:
Am Wahllokal an der Marienschule in Vreden herrscht akuter Parkplatz-Mangel. Vermutlich weil der Parkplatz auch von Besuchern der „Fredenna“ genutzt wird.

15.13 Uhr:
Natürlich hat auch der amtierende Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) seine Stimmen in seiner Heimatgemeinde, in Rhede, abgegeben. Dabei war er in guter Begleitung.

Auch die CDU-Direktkandidaten für den Wahlkreis Borken II - Heike Wermer - hat sichtlich gut gelaunt gewählt.
Auch die CDU-Direktkandidaten für den Wahlkreis Borken II – Heike Wermer – hat sichtlich gut gelaunt gewählt. © Privat
An der Marienschule in Vreden sind die Parkplätze voll - nicht nur wegen der Wahl.
An der Marienschule in Vreden sind die Parkplätze voll – nicht nur wegen der Wahl. © Victoria Garwer


14.50 Uhr:
Auch schon die Kleinen gehen „testweise“ zu Wahl – oder anders gesagt, sie begleiten Mama und Papa. So wie auf dem nachfolgenden Fotos aus Stadtlohn.

14 Uhr:
In Heek hatten bis 12.30 Uhr trotz hoher Briefwahlbeteiligung von über 30 Prozent bereits 250 Wähler ihr Stimmzettel im Wahllokal „Eppingscher Hof“ in die Wahlurne geworfen.

Begleitet von vielen Journalisten, seiner Frau Katharina und Tochter Philippa hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Sonntagvormittag in Rhede seine Stimme abgegeben.
Begleitet von vielen Journalisten, seiner Frau Katharina und Tochter Philippa hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Sonntagvormittag in Rhede seine Stimme abgegeben. © Claudia Feld
Auch die Kleinen gehen schon zur Wahl bzw. begleiten Mama und Papa.
Auch die Kleinen gehen schon zur Wahl bzw. begleiten Mama und Papa. © Michael Schley

Das Wahlhelferteam für diesen Bezirk arbeitet mit zwei Schichten. Auch Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff warf seinen Stimmzettel dort in die Wahlurne.

Das Wahlhelferteam in Heek (Eppingscher Hof) hat den ganzen Tag über gut zu tun. Es ist ein reges Kommen und Gehen der Wählerinnen und Wähler aus der Dinkelgemeinde.
Das Wahlhelferteam in Heek (Eppingscher Hof) hat den ganzen Tag über gut zu tun. Es ist ein reges Kommen und Gehen der Wählerinnen und Wähler aus der Dinkelgemeinde. © Till Goerke

„Normalerweise bevorzuge ich die Briefwahl, heute aber mal so“, sagt er im Gespräch mit der Redaktion. Im Anschluss besuchte der Bürgermeister die übrigen vier Wahllokale – auch um den Helferinnen und Helfer seinen Dank auszusprechen.

13.30 Uhr:
70 Wählerinnen und Wähler hatten schon bis 11 Uhr ihre Stimme im Otgerushaus in Stadtlohn bereits abgegeben, wie die drei ehrenamtlichen Wahlhelfer der Redaktion berichten. In zwei Schichten arbeiten die Wahlhelfer, um 13 Uhr war der Wechsel.

Die ehrenamtlichen Wahlhelfer im Otgerushaus können sich nicht über Langeweile beklagen.
Die ehrenamtlichen Wahlhelfer im Otgerushaus können sich nicht über Langeweile beklagen. © Michael Schley

Wahlleiterin Carolin Heisters besuchte unterdessen alle Wahllokalen, um den Helfern ihren Dank für das Engagement auszusprechen.


12.30 Uhr:
Im Wahllokal „Josefschule“ standen die erste Wählerin um Punkt 8 Uhr vor der Tür. Gegen 10.30 Uhr hatten rund 100 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme abgegeben.

Im Ahauser Wahllokale „Josefschule“ war ab 8 Uhr morgens was los.
Im Ahauser Wahllokale „Josefschule“ war ab 8 Uhr morgens was los. © Anne Winter-Weckenbrock

Die drei ehrenamtlichen Helferinnen hatten die ganze Zeit über zu tun, am Morgen verteilte sich das Wähleraufkommen gut.


12 Uhr:
Der Landeswahlleiter gibt einen Zwischenstand und spricht bis zum Mittag von einer hohen Wahlbeteiligung. 36 Prozent der Wahlberechtigten hätten ihre Stimme bereits abgegeben.

Im Vergleich zur Landtagswahl 2017, bei der bis 12 Uhr etwa 34 Prozent zur Wahl gingen oder an der Briefwahl teilnahmen, ist die Wahlbeteiligung damit in diesen ausgewählten Bereichen etwa gleich hoch.

Die landesweite Wahlbeteiligung inklusive der Briefwahl hatte 2017 am Ende des Wahltages bei 65,2 Prozent gelegen.

Die Wahllokale sind noch bis 18 Uhr geöffnet. Bis dahin können Briefwähler auch noch den roten Wahlbrief bei ihrer Kommune (Wahlamt) abgeben, wenn sie die rechtzeitige Versendung mit der Post verpasst haben sollten.


8.50 Uhr:
In der Festhalle des Hauses Terhörne am Weseker Weg in Südlohn sind die Wahllokale für den Ortsteil Südlohn. Es herrscht kein Gedränge, aber es ist ein stetiges Kommen und Gehen.

Ein erfahrener Wahlvorstand kommentiert das so: „Früher war nach den Messen viel los. Das ist heute nicht mehr so, es gehen ja auch nicht mehr so viele Menschen in die Kirche“.

Am frühen Morgen war es für die Wahlhelfer der einzelnen Wahlbezirke, so wie hier in Südlohn, noch recht ruhig.
Am frühen Morgen war es für die Wahlhelfer der einzelnen Wahlbezirke, so wie hier in Südlohn, noch recht ruhig. © Bernd Schlusemann

8.00 Uhr: Im Kreis öffnen die Wahllokale für die Landtagswahl 2022. Der Start ist ruhig, in vielen Wahllokalen sind die Wahlvorstände zunächst unter sich, die Wähler kommen erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Manchmal ging auch die ganze Familie zur Wahl.
Manchmal ging auch die ganze Familie zur Wahl. © Bernd Schlusemann

Hier geht es zu unseren Porträts über die Kandidaten der einzelnen Parteien:

Welche Chancen hat welche Partei und welcher Kandidat? Hier geht es zu einer Video-Analyse:

Sie sind sich noch unsicher, welche Partei sie wählen sollen. Der Wahl-O-Mat gibt Wahlhilfe:

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