Beim „Rocktober“ wird ganz viel Musik gemacht, gefeiert und getanzt

mlzLogo und Attic Musicclub

Im Logo und im Attic Musicclub gaben sich sieben Rockbands verschiedener Musikrichtungen die Klampfe und die Schlagzeugstöcke in die Hand. Beim „Rocktober“ war aber nicht nur Musik wichtig.

von Stefan Hubbeling

Ahaus

, 06.10.2019, 17:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erstmals präsentierten das Ahauser Logo und der Attic Musicclub gemeinsam das Rocktober-Festival. Berthold Elsing, Inhaber des Attic Musicclubs, hatte zusammen mit seiner Frau Gonda Nobbe-Elsing und Logobetreiber Jochen Busch alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass beim diesjährigen Rocktober die Musikstile noch vielschichtiger wurden.

„Wir möchten mit diesem Festival alle Musik- und Rockfans ansprechen. So kann gefeiert und getanzt werden. Und es können interessante und freundschaftliche Gespräche entstehen, die nicht nur unter den auftretenden Musikern geführt werden“, erklärte Berthold Elsing. Sowohl der Attic Musicclub als auch das Logo waren bestens besucht.

Zuschauer wandern

„Die Bands spielen zeitlich versetzt, sodass das Publikum die Gelegenheit hat zu wandern und keinen Act verpassen muss“, erklärte Logobetreiber Jochen Busch den zeitlichen Ablauf des Festivals. „Von den Bands kommen sechs aus der Region und eine aus Tschechiens Hauptstadt Prag“, führte Jochen Busch weiter aus.

Den Anfang machten die „Shoulder Monkeyz“. Eine Band, die aus Ahaus, Legden und Wessum stammt und die Festivalgäste mit Crossover Songs begeisterte. „Mensch, da geht die Post ab“, konnte man von der Tanzfläche hören. So wurde dem Publlikum im Logo direkt von der ersten Band mächtig eingeheizt.

Nach deren Auftritt waren im Attic Musicclub die Band „Cargo Goods“ dran.

Die Bocholter überzeugten die Zuhörer mit Post-Punk, New Wave und Independent-Rock. „Hier werden ja wieder alte Erinnerungen an die 80er-Jahre wach“, freute sich ein Besucher.

Zuhörer und Musiker nutzten die Zeit zwischen den Auftritten für Gespräche.

Zuhörer und Musiker nutzten die Zeit zwischen den Auftritten für Gespräche. © Stefan Hubbeling

Nach diesem Ausflug in die Musikgeschichte traten im Logo die „Acid Lizard“ mit ihrem rockig-grungigen Musikstil auf. Die Vredener Combo „Spenzer“ sind alte Hasen im Musikbusiness. Die Gründer des Zwillrock Open-Airs begeisterten mit ihren großartigen Metal-Rock und Independent-Songs.

Das Logo bot dann die Ahauser Lokalmatadoren „Seal of Senses“. Bei ihnen ließen die Liebhaber des progressiven Rock ihren Gefühlen auf der Tanzfläche freien Lauf. „The Prokk“, ebenfalls aus Ahaus, brachten ihre Fans mit ihren bassbetonten Rock zum Schwärmen.

„Doctor Victor“ aus Prag

Last but not least stand die Prager Gruppe „Doctor Victor“ auf der Bühne im Logo. Ihr Musikstil lehnt sich stark an Blues und klassischen Rock an. „Sie waren schon als Vorband von AC/DC oder Whitesnake auf der Bühne“, berichtete Jochen Busch. Somit wurde das Festival passend mit einem Gig beendet, das internationales Flair hineinbrachte.

Nach den großartigen Auftritten der sieben Bands war gemeinsames Feiern angesagt. „Wir glauben, dass dieses Festival mittlerweile bei vielen Musikfans ein fester Termin im Kalender ist. Auf diesen Festivalabend, nach der ersten sehr guten Zusammenarbeit zwischen dem Logo und dem Attic Musicclub, können wir weiter aufbauen“, waren sich Berthold Elsing, Gonda Nobbe-Elsing und Jochen Busch sicher.

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