Marien-Krankenhaus

Lokales Traumazentrum am Ahauser Krankenhaus erneut zertifiziert

Das lokale Traumazentrum des St.-Marien-Krankenhauses wurde für die Sicherstellung optimaler Versorgung Schwerverletzter von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert.
Dr. Bernhard Stratmann (M.), Leiter des Ahauser Traumazentrums, freut sich zusammen mit weiteren Mitarbeitern des Krankenhauses über die erneute Zertifizierung als lokales Traumazentrum. © KWML

Das Zertifikat für die Sicherstellung optimaler Versorgung Schwerverletzter von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) nahm der Leiter des Traumazentrums und Chefarzt der Abteilung für Unfall- und orthopädische Chirurgie am St.-Marien-Krankenhaus, Dr. Bernhard Stratmann, entgegen.

Nach einem Unfall zähle jede Minute, so sei ein zentrales Kriterium für die Auszeichnung die garantierte Aufnahme von Schwerverletzten. Hierfür stehe jederzeit ein Chirurg mit der Zusatzbezeichnung „spezielle Unfallchirurgie“ bereit.

Garantierte Aufnahme

„Die Zertifizierung ist eine wichtige Bestätigung unserer Arbeit, die wir an höchsten Qualitätskriterien auslegen. Für die Versorgung von Unfallopfern bieten wir spezielle personelle, strukturelle und apparative Ressourcen“, so Stratmann.

Patienten profitierten in einem zertifizierten Traumazentrum im Falle eines Unfalls von einer besseren und schnelleren Versorgung.

Zusammenarbeit im Netzwerk

Die Zusammenarbeit des Ahauser Traumazentrums mit weiteren Zentren innerhalb eines Traumanetzwerks der DGU garantiere außerdem jedem Unfallopfer, innerhalb kürzester Zeit in einer auf die Schwere seiner Verletzung spezialisierten Klinik behandelt zu werden, so die Verantwortlichen.

„Durch dieses Engagement mit anderen lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren sichern und verbessern wir die flächendeckende Versorgung von Schwerverletzten“, erklärt Stratmann. Das Zertifikat besitzt eine Gültigkeit von drei Jahren. Erstmals wurde das Ahauser Traumazentrum 2014 von der DGU zertifiziert.

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