Mehr über den Nachbarn in Europa erfahren

Europäisches Schultreffen

AHAUS Lautes Stimmengewirr in fünf verschiedenen europäischen Sprachen herrschte in der Aula des Alexander-Hegius-Gymnasiums (AHG). 65 Schülerinnen und Schüler aus Polen, Litauen, Italien, den Niederlanden und Deutschland kamen zum ersten Comenius-Projekttreffen nach Ahaus.

von von Melanie Steur

, 30.10.2009, 19:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Teilnehmer kommen aus fünf Nationen.

Die Teilnehmer kommen aus fünf Nationen.

Insgesamt sechs Treffen stehen in den kommenden beiden Schuljahren an, immer an einer anderen Schule. „So lernen sie die Lebensbedingungen in kultureller, ökonomischer und sozialer Hinsicht des jeweiligen Landes kennen“, sagt der Initiator der Europa-AG. Diese besteht schon seit längerem und habe großen Zulauf. AHG-Schülerin Julia Pohlmann beherbergt eine polnische und eine italienische Austauschschülerin bei sich. „Es ist total spannend neue Leute kennen zu lernen und auch einige Unterschiede festzustellen.“ Die Hobbys seien allerdings fast dieselben: mit Freunden ausgehen und Sport treiben. Auch Frauke van Kisfeld ist begeistert. „Tagsüber sprechen wir hier über politische Themen und abends ist es dann ganz privat.“ Sie habe nun teilweise ein ganz neues Bild von den Ländern bekommen. „Der persönliche Bezug ist sehr wichtig“, findet sie.

Hauptthema dieses Treffens ist Migration. Dazu haben die einzelnen Schulen Programmpunkte vorbereitet, so dass die Teilnehmer ausführlich darüber diskutieren können um hinterher eine Art Gesamtergebnis zu präsentieren. „Wir haben dazu einen Fragebogen erstellt, den uns alle beantworten mussten“, erklärt Liebermann. Somit ist es möglich, am Ende ein allgemeines Bild über die Migrationsproblematik in den einzelnen Ländern zu bekommen. Auf der Internetseite www.TIE-project.eu werden die Ergebnisse zusammengetragen. TIE steht für Together In Europe – gemeinsam in Europa.

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