Daumen hoch: Mit der Gemeinde feierte Diakon Josef Korthues den Kirchenumbau und sein 40-jähriges Ortsjubiläum. © Elvira Meisel-Kemper
Wiedereröffnung

Mit Video: Gemeinde feiert halbierte Josefskirche und das große Diakon-Los

Die Josefskirche ist jetzt auch ein Pfarrheim. Unter großer Anteilnahme der Gemeinde wurde die halbierte Kirche am Sonntag wiedereröffnet. Gleichzeitig feierte Diakon Josef Korthues Jubiläum.

Bewusst hatte Pfarrer Stefan Jürgens die Wiedereröffnung der St. Josefskirche für die Nutzung der Gemeinde und das 40-jährige Ortsjubiläum von Diakon Josef Korthues auf das Fest St. Mariä Himmelfahrt gelegt. „Maria und Josef gehören eben zusammen“, begründete er humorvoll die Zusammenlegung mit den beiden wichtigen Anlässen in der Gemeinde.

„Maria und Josef gehören zusammen“

Ohne Gesang und mit Maskenpflicht feierte die Gemeinde im neugestalteten Kirchenschiff die heilige Messe. Erst danach leitete er zum weltlichen Teil des Festaktes über.

Pfarrer Stefan Jürgens (l.) bedankte sich bei Diakon Josef Korthues mit einem Blumenstrauß.
Pfarrer Stefan Jürgens (l.) bedankte sich bei Diakon Josef Korthues mit einem Blumenstrauß. © Elvira Meisel-Kemper © Elvira Meisel-Kemper

„Maria und Josef gehören zusammen und alle Christen auch. Nur so kann es gehen, auch wenn sich Gebäude verändern. Es ist noch nicht alles fertig. Zuletzt haben wir die Plastiken von Maria und Josef aufgehängt. Eine ganze Menge Leute haben mitgedacht. Ihnen allen gilt mein Dank“, fasste Jürgens den Anlass der Wiedereröffnung der Josefskirche und damit auch den Erhalt der Kirche als verkleinerter Kirchenraum zusammen.

„Josef Korthues ist eine Institution in Ahaus

„Josef Korthues kenne ich bereits 28 Jahre. Er ist eine Institution in Ahaus“, lobte Pfarrer Jürgens und überreichte ihm einen bunten Blumenstrauß. „Mit Josef Korthues hat die Gemeinde vor 40 Jahren das große Los gezogen“, lobte auch Bürgermeisterin Karola Voß den strahlenden Jubilar Korthues. Für den Umbau der Kirche fand sie ebenfalls lobende Worte: „Ich wünsche mir, dass dieser Ort ein toller Treffpunkt wird und bleibt.“

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Wilma Karakas (Büro Farwick & Grote) war die leitende Architektin zusammen mit Alexander Musholt. Deutlich wurde das Bemühen, die äußere Hülle als markantes Gebäude in Ahaus zu erhalten. „Wir hatten großen Respekt vor dem Bestand. Wir haben uns an die bestehende Architektur angepasst.“

Kupfer und Bronze an den Türen

Die Verwendung von Kupfer und Bronze an den Türen waren nur zwei Punkte der Anpassung. Ebenso verwies sie auf die Lichtführung im Vorraum, der jetzt für alle Altersgruppen der Gemeinde genutzt werden kann. Und fügte strahlend hinzu: „Jetzt sind wir am Ziel aller Wünsche.“

Das
Das „große Los“ für die Gemeinde: Bürgermeisterin Karola Voß gratulierte Diakon Josef Korthues zum 40-jährigen Ortsjubiläum. © Elvira Meisel-Kemper © Elvira Meisel-Kemper

Ganz persönlich bedankte sich Steffi Kahla, 2. Vorsitzende des Pfarreirates, im Namen des Pfarreirates bei Josef Korthues: „Du bist keineswegs menschenscheu. Bleib wie du bist und vielen Dank, dass du da bist.“

Liturgie und Leben unter einem Dach

Für Pfarrer Stefan Jürgens war es ebenso wichtig, auf seinen Vorgänger Heinrich Plaßmann hinzuweisen, dessen Ideen in den Umbau mit eingeflossen seien. „Liturgie und Leben kommen an diesem Ort sehr gut zusammen.“

Freude über den gelungenen Umbau (v.l.): die Architekten Alexander Musholt und Wilma Karakac (Büro Farwick & Grote), Diakon Josef Korthues und Pfarrer Stefan Jürgens .
Freude über den gelungenen Umbau (v.l.): die Architekten Alexander Musholt und Wilma Karakac (Büro Farwick & Grote), Diakon Josef Korthues und Pfarrer Stefan Jürgens . © Elvira Meisel-Kemper © Elvira Meisel-Kemper

Draußen trafen sich viele Gemeindemitglieder, nachdem sie die neuen Räume besichtigt hatten. „Der Umbau ist perfekt. Er ist sehr gut gelungen. Wir haben hier die Chance, drinnen und draußen was zu machen“, freute sich auch Josef Korthues.

Messdienerarbeit: „Wieder in die Zukunft denken“

Zufriedenheit war auch in den Reihen der Besucher zu hören. „Der Umbau ist gut geworden. Die äußere Haut der Kirche ist zum Glück geblieben“, so Hubert Vortkamp.

Die Messdiener Mathis Stegemann, Ann-Kathrin Benkhoff und Sebastian Hülscher freuten sich ebenso. „Wir können jetzt wieder in die Zukunft denken“, so Hülscher. Stegemann lobte, dass die Gemeinde so viel Geld in die Hand genommen hat für die Jugend. „Jetzt haben wir wieder einen festen Ort, wo wir uns treffen können“, fügte Benkhoff hinzu.

Über die Autorin
Freie Journalistin
Elvira Meisel-Kemper ist freie Kunsthistorikerin und Journalistin. Sie hat Erfahrung als Autorin, Kunstvermittlerin, Projektbegleiterin und in der Fotografie. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten liegt in der Kunstszene des Münsterlandes.
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Elvira Meisel-Kemper

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