Neue Heizungen für Grundschule und Rathaus

Konjunkturpaket

LEGDEN Draußen fallen Blätter und Temperaturen, und drinnen steigt der Bedarf nach gut funktionierenden Heizungen. Der ist im Legdener Rathaus und in den beiden Grundschulen inzwischen bestens gedeckt: Die Gemeinde hat mit Mitteln des Konjunkturpakets die Jahrzehnte alten Heizkessel in den Gebäuden ersetzt gegen moderne Anlagen, die mit effizienter Brennwerttechnik arbeiten.

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 06.11.2009, 16:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Vor der neuen Heizung im Rathauskeller: Bürgermeister Friedhelm Kleweken (r.) zusammen mit dem Mitarbeiter der örtlichen Fachfirma.

Vor der neuen Heizung im Rathauskeller: Bürgermeister Friedhelm Kleweken (r.) zusammen mit dem Mitarbeiter der örtlichen Fachfirma.

Das Geld für die neuen Heizungsanlagen – insgesamt rund 75 000 Euro – stammt aus dem Konjunkturpaket II. Zwar haben die inzwischen verschrotteten Heizungsanlagen noch ihren Dienst getan, „aber sie waren veraltet und völlig überdimensioniert“, so Kleweken. Der Kessel der Heizung des Grundschulstandorts in Asbeck war mit über 35 Jahren der älteste. Einige der dort verbauten Umwälzpumpen hätten sogar noch aus den 50er Jahren gestammt, „echte Museumsstücke“, so Kleweken. Die dortige 174-KW-Anlage habe inzwischen Platz gemacht für eine 100-KW-Anlage, die völlig ausreichend sei.

Der Schulstandort Legden kommt statt mit der alten 300-KW-Anlage mit 200 KW aus. Und auch an die Stelle der über 30 Jahre alten Rathausheizung (170 KW) ist nach Auskunft des Bürgermeisters ein deutlich kleineres und sparsameres Gerät getreten mit gerade einmal 100 KW. „Wir werden bestimmt 15 Prozent Energie einsparen“, meint Kleweken unterm Strich. Während die Umstellungsarbeiten in den Grundschulen während der Herbstferien erfolgt sind, genügte fürs Rathaus ein verlängertes Wochenende. Die Mitarbeiter brauchten zum Ende der Woche, als der Ausbau des alten Brenners begann, aber nicht zu frieren: „Wir haben für diese kurze Zeit Heizlüfter aufgestellt“, berichtet der Bürgermeister.

  • Konjunkturpaket: Auf 270 000 Euro beläuft sich die Gesamtsumme, die der Bund der Gemeinde Legden im Konjunkturpaket für die energetische Sanierung zur Verfügung gestellt hat. Davon stehen nach der Erneuerung der Heizungen in Grundschule und Rathaus noch rund 195 000 Euro zur Verfügung. Die Verwendung ist aber bereits beschlossen – für energetische Sanierungsmaßnahmen in der Verbundschule und in der Don-Bosco-Schule.
  • Don-Bosco-Schule: An der energetischen Sanierung der Don-Bosco-Förderschule in Ahaus – Schulträger sind die Stzadt Ahaus und die Gemeinden Heek, Legden und Schöppingen – beteiligt sich Legden mit 65.000 Euro.
  • Verbundschule: Das restliche Gweld will die Gemeinde für die energetische Sanierung der Verbundschule in Legden ausgeben. Dort seien die umfangreichsten Arbeiten zu erwarten, so der Bürgermeister. Euin entsprechendes Konzept werde zurzeit erstellt,. Die Investition erfolgt voraussichtlich im Sommer 2010.  
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