Organisatoren sagen Traumhochzeitstage im Schloss trotz Hygienekonzept ab

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Die Ahauser Traumhochzeitstage 2020 sind abgesagt. Das teilten die Organisatoren am Mittwochmittag mit. Sie haben die Notbremse gezogen. Ganz freiwillig haben sie das aber nicht getan.

Ahaus

, 22.10.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Keine zwei Wochen ist es her, dass Christian Fleer, Mathias Engels und Helga Feldhaus erklärten, die 18. Traumhochzeitstage am 24. und 25. Oktober trotz der aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus auf jeden Fall durchführen zu wollen. Das Trio aus Juwelier, Brautmoden-Expertin und Goldschmied hatte rund 20 Beschicker für die beiden Tage zusammengetrommelt.

Telefonkonferenz am Mittwochmittag

Am Mittwochmittag kam die Vollbremsung: „In einer knappen Telefonkonferenz haben wir uns entschieden, die Veranstaltung nun doch abzusagen“, erklärt Mathias Engels im Gespräch mit unserer Redaktion. Ganz freiwillig sei das aber nicht geschehen: Viel mehr hätten die anderen Teilnehmer der Messe alle nach und nach abgesagt.

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„Wir hatten ein gutes Hygienekonzept“, sagt Mathias Engels. 14 Seiten stark und auf die aktuelle Situation ausgerichtet. Die Traumhochzeitstage hätten anders als in den Vorjahren ausgesehen. Trotz der aktuell ansteigenden Corona-Zahlen im Kreis Borken wäre die Messe im Ahauser Schloss in seinen Augen möglich gewesen.

Bis zuletzt habe er deswegen noch versucht, den Termin aufrecht zu erhalten. „Aber wir können die Messe ja schlecht nur mit vier Leuten machen“, sagt er. Deswegen die kurzfristige Absage. „Die Entscheidung der anderen Aussteller müssen wir respektieren“, so Mathias Engels.

Noch steht kein Ausweichtermin fest

Einen Ausweichtermin für die 18. Traumhochzeitstage gibt es noch nicht. „Vielleicht im Frühjahr“, sagt Mathias Engels. So ganz mag er die Planungen noch nicht in den Wind schreiben.

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