Perspektiven für das Leben in Deutschland

Integration

AHAUS Der Jugendmigrationsdienst (JMD) bietet Unterstützung für ausländische junge Menschen und Spätaussiedler bis 27 Jahre. Insbesondere mit Neuzugewanderten will die Sozialpädagogin Franziska Lengers Perspektiven für das Leben in Deutschland entwickeln.

von Von Stefan Grothues

, 16.10.2009, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Franziska Lengers wünscht sich zündende Ideen für die Integration von jugendlichen Migranten.

Franziska Lengers wünscht sich zündende Ideen für die Integration von jugendlichen Migranten.

Ein wichtiges Element ihrer Arbeit sei die Zusammenarbeit mit Schulen, Behörden und anderen Institutionen wie zum Beispiel dem Berufsorientierungszentrum oder der Kreishandwerkerschaft. Erfahrungen hat Franziska Lengers bereits reichlich im Rahmen eins Integrationsprojekts des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Steinfurt gesammelt. „Dabei habe ich gelernt, dass es sehr viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen den Nationalitäten gibt. Wissen um die jeweilige Andersartigkeit kann schon viele Probleme lösen.“ Die Integration ist nach Lengers Ansicht „im Großen und Ganzen auf einem guten Weg“.

Es gebe natürlich auch Probleme, die aus der Entwurzelung rühren. Und es gebe auch einige Versäumnisse – „sowohl auf Seiten der aufnehmenden Gesellschaft wie auf Seiten der Migranten.“ Migranten müssten sich bemühen, die deutsche Sprache zu erlernen. Und Deutsche dürften auf der anderen Seite nicht die vollständige Anpassung erwarten. Lengers: „Integration bedeutet nicht Assimilation.“

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