Pfarrer Gunda Hansen tritt kürzer

Bis Ende Mai im Amt

Pfarrerin Gunda Hansen will auf eigenen Wunsch aus dem Pfarrdienst in der Evangelischen Christus-Kirchengemeinde Ahaus ausscheiden – um mehr Zeit für ihre Familie zu haben, wie die 47-Jährige selbst sagt.

AHAUS/HEEK/LEGDEN

28.10.2011, 13:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gunda Hansen bei der Arbeit

Gunda Hansen bei der Arbeit

Mit Bedauern reagierte das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Ahaus auf den beruflichen Rückzug der Pfarrerin reagiert. „Für unsere Gemeinde und ihre Mitglieder ist es äußerst schade, dass sich Frau Hansen aus dem Pfarrdienst zurückzieht“, sagt Willy Bartkowski, Pfarrer und zugleich Vorsitzender des Presbyteriums. „Wir wünschen Pfarrerin Hansen und ihrer Familie natürlich alles Gute und hoffen auf einen baldigen Wiedereinstieg in ein Pfarramt, das sie in unserer Kirchengemeinde so engagiert ausgefüllt hat.“

Den schweren Schritt, beruflich kürzer zu treten, fällt Pfarrerin Hansen mit Blick auf ihre Familie. Auf sie wolle sich die Theologin in den kommenden Jahren konzentrieren. Kinder-und Jugendarbeit ist auch ein beruflicher Schwerpunkt: Die gefragte Predigerin engagiert sich insbesondere in diesem Bereich in der Kirchengemeinde, darunter die derzeit laufende Kinderbibelwoche. Eine Freistellung durch das Landeskirchenamt ermöglicht allen Pfarrerinnen und Pfarrern eine spätere Rückkehr in ihren Beruf innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen. Bereits Ende September hat sich die Christus-Gemeinde von Pfarrerin Renate Sturm-Wutzkowski verabschieden müssen. Die 58-Jährige, die sich zwei Jahre lang vor allem um den Gemeindeteil Legden gekümmert hatte, war in den vorzeitigen Ruhestand gegangen. Die Stelle der Pfarrerin im Entsendungsdienst wurde nicht wieder besetzt. 

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