Pläne für eine Schlossbrücke werden konkreter

Schloss Ahaus

Bislang gibt es vom Schloss zum Schlossgarten nur eine Notbrücke, die bei Veranstaltungen als Fluchtweg genutzt wird. Die Verwaltung möchte in die Planung für ein festes Modell einsteigen.

Ahaus

, 17.01.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diese hölzerne Notbrücke vom Schloss zum Schlossgarten dient unter anderem beim Musiksommer als zusätzlicher Fluchtweg.

Diese hölzerne Notbrücke vom Schloss zum Schlossgarten dient unter anderem beim Musiksommer als zusätzlicher Fluchtweg. © Christian Bödding

Die Summe von 100.000 Euro soll in diesem Jahr aus dem städtischen Etat in die Verbesserung des Schlossumfeldes fließen. Darin enthalten sind mehrere Maßnahmen, unter anderem Planungskosten für eine Schlossbrücke zum Schlossgarten und eine Intensivierung der Schlossnutzung.

„Wir möchten das Schloss und das Umfeld stärker in den Blick nehmen und für Touristen attraktiver machen“, erklärte Beigeordneter Werner Leuker am Mittwochabend im Kulturausschuss. „Das Schloss ist viel zu wichtig für die Stadt, als dass wir das über Einzellösungen realisieren sollten.“

Neugestaltung der AMT-Geschäftsstelle

Der Ausschuss nahm die Ausführungen des Beigeordneten als Teil der Beratung über den Haushaltsentwurf 2019 zur Kenntnis. Ebenso wie die Absicht der Stadtverwaltung, die Summe von 52.000 Euro für die Neugestaltung der Geschäftsstelle von Ahaus Marketing und Touristik auszugeben. Neben organisatorischen Veränderungen soll die Geschäftsstelle neu möbliert werden.

Über geplante personelle Mehrausgaben im Produktbereich „Kultur“ des Etat-Entwurfs soll in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses beraten werden. „Ich werbe für eine auskömmliche Personalsituation“, sagte Beigeordneter Werner Leuker. Die Mitarbeiter seien bis zur Kante ausgelastet. Der erhöhte Personalaufwand (von 0,5 auf 1,0 Stellen) beziehe sich auf vorhandene Stellen. „Es wird keine zusätzliche Stelle eingerichtet.“

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