Polizei führt Schwerpunktkontrollen durch

Fahrradfahrer

AHAUS Gerade jetzt zu Beginn der dunklen Jahreszeit sind besonders Radfahrer im Straßenverkehr gefährdet. Ohne Licht, mit Stöpseln vom MP3-Player im Ohr oder entgegengesetzt in eine Einbahnstraße zu fahren, sind leichtsinnige Vergehen und erhöhen das Unfallrisiko noch mehr. Die Polizei wird ab Montag Schwerpunktkontrollen durchführen.

13.11.2009, 12:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Polizei führt Schwerpunktkontrollen durch

Ein Radfahrer wurde dabei getötet, 15 wurden dabei schwer und 46 Radfahrer leicht verletzt. Zur Steigerung der Verkehrssicherheit für Radfahrer wird die Polizei in der Woche vom 16. bis 22. November die Radfahrer bei einer Vielzahl von Kontrollen besonders im Blick haben. Die Beamten werden es bei den Kontrollen nicht bei dem erhobenen Zeigefinger belassen. Die Erfahrung hat gelehrt, dass eine Änderung zu regelkonformem Verhalten überwiegend nur dann erreicht werden kann, wenn Verstöße konsequent geahndet werden und Verkehrsteilnehmer immer und überall damit rechnen müssen, bei Verkehrsverstößen aufzufallen. Nachfolgend werden einzelne Verstöße und die dafür vorgesehenen Bußgelder aufgeführt:

  • Nichtbenutzen eines vorhandenen Radweges : 15 Euro
  • Radweg in falscher Richtung befahren: 15 Euro
  • Nebeneinander fahren, wenn dadurch andere behindert werden: 15 Euro
  • Mit dem Handy auf dem Rad telefonieren: 25 Euro
  • Radfahren mit Kopfhörer oder Ohr-Stöpsel (wenn das Gehör beeinträchtigt wird):  10 Euro)
  • Freihändig fahren: 5 Euro
  • Rotlicht missachten in einem schweren Fall (mindestens eine Sekunde  rot): 62,50 Euro
  • Einbahnstraßenregelung missachten: 15 Euro
  • Radfahren in einer Fußgängerzone: 10 Euro
  • Mangelnde Rücksicht gegenüber Fußgängern auf einem kombinierten Fuß- und Radweg: mindestens 10 Euro
  • Defektes Licht, defekte Bremsen, defekte Klingel, fehlende Speichenrückstrahler bzw. reflektierende Streifen: jeweils 10 Euro
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