Polizei warnt vor Karten-Betrügern

Daten werden ausgespäht

KREIS BORKEN In den letzten Tagen wurde bei der Polizei mehrere sogenannte Skimming-Fälle angezeigt - betroffen waren Filialen von Geldinstituten in Bocholt, Rhedebrügge und Raesfeld. In einem Fall haben der oder die Täter mehrere Tausend Euro vom Konto einer Geschädigten auf ein Konto im Ausland überwiesen.

12.10.2009, 15:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizei warnt vor Karten-Betrügern

Nachfolgend einige Tipps der Polizei: - Überlassen Sie die Karte niemals Dritten und bewahren Sie die PIN stets getrennt auf. - Geben Sie Ihre PIN niemals an einem Kartenleser zur Türöffnung im Eingansbereich zu den Geldausgabeautomaten ein. Kein Geldinstitut verlangt für den Zugang zu diesen Räumen die Eingabe der PIN. Informieren Sie in einem solchen Fall direkt Ihr Geldinstitut oder die Polizei. - Nutzen Sie, sofern Sie über mehrere Kontokarten verfügen, stets unterschiedliche Karten für die Türöffnung und den Geldausgabeautomaten. Trotz Manipulation eines Türöffners können die Täter dann Ihre PIN nicht nutzen. - Sorgen Sie für die Einhaltung eines angemessenen Sicherheitsabstands zum nächsten Kunden, damit Ihnen bei der Bargeldabhebung niemand über die Schulter sieht. - Verdecken Sie die Sicht auf die Tastatur mit der freien Hand oder einem Gegenstand. Dies erschwert ein Ausspähen der Geheimzahl für einen ggf. anwesenden Täter oder eine am Geldausgabeautomaten angebrachte Videokamera. - Nutzen Sie keine Geldausgabeautomaten, an denen Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint. Informieren Sie in diesem Fall Ihr Geldinstitut oder die Polizei.

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