Regionale-Projekt im Josefsviertel soll weitergehen

Einigkeit im Rat

Es wird mit dem Regionale-Projekt für die zukünftige Entwicklung im Josefsviertel weitergehen. Gleichzeitig soll aber die Kommunikation mit den Anwohnern deutlich verbessert werden. Das haben am Donnerstagabend nach eindringlicher Diskussion alle Fraktionen im Ahauser Stadtrat so gesehen.

AHAUS

, 25.09.2014, 21:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Alle Fraktionen betonten, wie wichtig und zukunftsweisend das Projekt sei. Alle Fraktionen räumten aber auch ein, dass es in der Kommunikation und dem Start des Projektes große Fehler gegeben habe. Andreas Dönnebrink (SPD) formulierte es drastisch: „Der Start war eine Katastrophe.“ Spontaner Beifall von der Zuschauertribüne. Dieter Homann (UWG), selbst Anwohner des Josefsviertels, forderte, vor der Fortführung einen deutlichen Schnitt zu machen. Alles andere würde nur erneut zu Fehleinschätzungen, Angst und Misstrauen führen.

„Noch ist in dem Projekt gar nichts passiert“, sagte Bürgermeister Felix Büter. Es seien noch keine Entscheidungen getroffen und es gebe auch noch genug Zeit um über alles in Ruhe zu sprechen. Das Projekt könne aber nur dann erfolgreich verlaufen, wenn Politik, Verwaltung und Anwohner den ersten Schritt gemeinsam machten. Und noch etwas betonte er: Jede Planung im Rahmen des Regionale-Projektes sei freiwillig und für die Eigentümer im Josefsviertel völlig unverbindlich.

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