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Remmel in Sorge um das Grundwasser

NRW-Umweltminister im Amtsvenn

Auch an Tag 14 ging die Suche nach der Ursache für den Ölaustritt im Amtsvenn weiter. Am Freitag hat sich NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) vor Ort ein Bild gemacht. Besonders der Ölfund im Grundwasser bereitet ihm Sorgen. Unterdessen gibt es erste Hinweise auf ein Leck in der Kavernenanlage.

GRAES

, 25.04.2014 / Lesedauer: 3 min

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Ölfund in Gronau: Die Suche nach dem Leck

23.04.2014
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Der ölverseuchte Boden wird derzeit im Naturschutzgebiet abgetragen.© Foto: Sebastian Deppe
Am 12. April war hier erstmals Öl auf einer Wiese gefunden worden. © Sebastian Deppe
Experten suchen mit schwerem Gerät nach dem Leck.© Sebastian Deppe
Einen Kilometer unter der Oberfläche befindet sich der Kavernenspeicher, in dem das Öl eingelagert ist.© Sebastian Deppe
Experten messen den Benzolgehalt in der Luft.© Sebastian Deppe
Das Gelände ist weiträumig abgesperrt.© Sebastian Deppe
Der Schaden geht schon jetzt in die Millionenhöhe.© Sebastian Deppe
Die Experten untersuchen den Benzolgehalt in der Luft. © Sebastian Deppe
Die Bürger vor Ort sind verunsichert. Ein Bauer musste seinen Hof bislang verlassen.© Sebastian Deppe
Schlagworte Ahaus

Damit sich das kontaminierte Grundwasser nicht weiter ausbreitet, soll voraussichtlich ab Montag eine abdichtende Schutzwand in den Boden eingelassen werden. Währenddessen ging die Suche nach der Ursache für den Ölaustritt auch am 14. Tag weiter. Die Bezirksregierung Arnsberg schrieb am Freitag in einer Pressemitteilung: „Die Ergebnisse der Sondierungsarbeiten haben deutliche Hinweise auf den Pfad des Öls erbracht.“

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23.04.2014
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Der ölverseuchte Boden wird derzeit im Naturschutzgebiet abgetragen.© Foto: Sebastian Deppe
Am 12. April war hier erstmals Öl auf einer Wiese gefunden worden. © Sebastian Deppe
Experten suchen mit schwerem Gerät nach dem Leck.© Sebastian Deppe
Einen Kilometer unter der Oberfläche befindet sich der Kavernenspeicher, in dem das Öl eingelagert ist.© Sebastian Deppe
Experten messen den Benzolgehalt in der Luft.© Sebastian Deppe
Das Gelände ist weiträumig abgesperrt.© Sebastian Deppe
Der Schaden geht schon jetzt in die Millionenhöhe.© Sebastian Deppe
Die Experten untersuchen den Benzolgehalt in der Luft. © Sebastian Deppe
Die Bürger vor Ort sind verunsichert. Ein Bauer musste seinen Hof bislang verlassen.© Sebastian Deppe
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Diese würden demnach den Eindruck verstärken, dass der Öleintrag von der Kaverne S 5 ausgeht. Die Anlage steht bereits seit Tagen unter Verdacht. Ein Leck an einer nahe gelegenen Pipeline war zuvor mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen worden. Ein Sprecher der Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen, die die Kavernenanlage betreibt, betonte am Freitag, dass weiter mit Hochdruck nach der Ursache geforscht werde. „Es besteht natürlich Ungeduld. Das verstehen wir.“

Um die Ursache für den Ölaustritt zu finden, soll ab Montag etwa 80 Meter von der Kaverne entfernt erstmals bis in eine Tiefe von 220 Metern gebohrt werden. „Die Bohrung soll weitere Erkenntnisse über die Ursache des Ölaustritts liefern“, heißt es von Seiten der Bezirksregierung. Parallel werde eine erneute Prüfung der Kavernenanlage S5 vorbereitet. Hierzu sollen weitere High-Tech-Unternehmen hinzugezogen werden. Zur Zukunft der Ölspeicherung in Kavernen wollte sich Minister Remmel am Freitag nicht äußern. „Für diese Diskussion ist es derzeit noch zu früh.“ Der BUND hatte eine Überprüfung aller Kavernenspeicher in Deutschland gefordert und die Sicherheit der Anlagen in Frage gestellt. 

Noch immer treten im Bereich eines Bauernhofes stündlich bis zu 50 Liter Öl-Wassergemisch aus dem Boden und verseuchen das Umfeld. Weit über tausend Kubikmeter Boden wurden bereits abgetragen und entsorgt.

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