Benjamin Rose ist der Frontman der Gruppe BenjRose, die zuletzt auch im TV vor einem breiten Publikum für Furore gesorgt hat. © Vien Tran Van
Musikfestival

„Rockfield Festival“: Partyatmosphäre im Stadtpark unter „3G-Vorgaben“

Die Organisatoren des „Rockfield Festivals“ im Stadtpark haben den Rahmen abgesteckt: Der Einlass ist an die Erfüllung der „3G-Vorgaben“ geknüpft. Die erste Resonanz ist vielversprechend.

Für mehr Planungssicherheit bei den Organisatoren des ersten „Rockfield Festivals“ hat der eingeschlagene Kurs mit der seit Freitag gültigen Coronaschutzverordnung für NRW gesorgt: Veranstaltungen in dieser Größenordnung sind aktuell unter freiem Himmel von allzu großen Einschränkungen befreit. Bei den Veranstaltern gilt trotz alledem: Die Sicherheit aller geht vor – und so setzen diese auf die Einhaltung der „3G-Vorgaben“.

Sprich: Nur, wer geimpft oder genesen ist oder einen negativen Schnelltest nachweisen kann, erhält am 18. September Einlass. Damit habe man nun auch Fakten geschaffen, erklärt Harry Richter von Eintracht Ahaus. Der Verein ist erneut Organisator neben dem Musicclub Attic und dr. Matthias Gerl von der Augenklinik Ahaus.

Nach dem erfolgreichen Open Air-Benefiz-Festival im vergangenen Jahr zum Erhalt des Attic Musicclubs hatten sich die Organisatoren bekanntlich dazu entschlossen, mit Unterstützung der Augenklinik Ahaus und weiterer Sponsoren ein eigenständiges, neues Musikfestival in Ahaus zu etablieren: das Rockfield Festival.

Insbesondere den Inhabern des Attic Musicclubs, Berthold Elsing und Gonda Nobbe-Elsing, sei es schon immer eine Herzensangelegenheit, Bands oder auch einzelnen Musikern, die ihre eigene Musik präsentieren möchten, eine Bühne zu bieten, erklärt Harry Richter. Nun werde ein Anfang gemacht.

Fünf Bands aus unterschiedlichen Genres

Harry Richter kann schon jetzt ein „außergewöhnliches Programm“ versprechen: Fünf Bands werden eine „gigantische Bühne“ im Stadtpark bespielen, verbunden mit einer „super Lichtshow“. Der Sänger JPson sei am Kap Südafrikas aufgewachsen und nach Europa gereist, um hier ein Musikgenre zu prägen, das sich am besten als „Fresh Folk“ beschreiben lasse, teilen die Organisatoren mit. Der erst 22-jährige Tom James aus England habe sich bereits das Prädikat eines fortgeschrittenen Gitarrenvirtuosen und reifen Liedermachers verdient.

BenjRose ist eine deutsche Rockband mit internationalem Format. Zuletzt konnten sich die Zuschauer des ZDF Fernsehgartens davon überzeugen. Doctor Victor aus Tschechien spielt handgemachte, originelle Rockthemen mit stürmischen Gitarrenriffs und war bereits Supportact für AC/DC. Das Festival eröffnen wird die Ahauser Band Little Nork mit einer Mischung aus eigenen Kompositionen und bekannten Musikstücken aus Pop, Country und Blues.

JPson, der südafrikanische Sänger mit Schweizer Wurzeln, wird mit seinem „Fresh Folk
JPson, der südafrikanische Sänger mit Schweizer Wurzeln, wird mit seinem „Fresh Folk“ die Zuhörer zum Grooven bringen. © privat © privat

Wie ist die Resonanz? „Bereits 300 Tickets sind vergriffen – und dies, ohne die große Werbetrommel gerührt zu haben“, berichtet Harry Richter. 500 wären gut, 1000 natürlich klasse. Noch heute werde er auf das Benefizkonzert im Vorjahr angesprochen, das motiviere. Nun soll es eine Party werden, die auch wirtschaftlich Erfolg hat.

Das Attic soll natürlich profitieren, aber auch Servicepersonal, Veranstaltungstechniker, Beleuchter oder Bühnenpersonal. Ein großer Unterschied zum Vorjahr sei es, dass man nun keine feste Sitzplatzzuteilung vornehmen müsse.

Keine feste Sitzplatzzuordnung – lockere Atmosphäre

„Das lockert die Atmosphäre natürlich noch einmal auf“, freut sich Harry Richter. Natürlich werde es auch Rückzugsmöglichkeiten wie einen Lounge-Bereich geben, in dem Catering angeboten wird. Im Einsatz für die Festivalgäste wird auch die erste Mannschaft der Eintracht sein: „Wetteinsatz“, sagt Richter und lacht. Die Fußballer hätten eine Wette mit Matthias Gerl verloren.

Harry Richter betont noch einmal, dass trotz aller gewünschten Partylaune das Thema Sicherheit großgeschrieben bleibt: „Ordnungspersonal wird sicherstellen, dass zum Beispiel Abstände eingehalten werden. Und dass Masken dort getragen werden, wo es eng wird.“

Einlass am 18. September ist ab 16 Uhr, Beginn um 17 Uhr. Tickets kosten 25 Euro und sind online (www.attic-musicclub.de), bei Brillenmacher Richter an der Bahnhofstraße oder unter Tel. (02561) 40909 erhältlich.

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