Rosenmontagszüge in Wüllen und Ottenstein starten

Trotz "Ruzica"

Die Karnevalsumzüge in Ottenstein und Wüllen finden statt – eventuell mit leichten Einschränkungen. Das teilte die Stadt Ahaus mit.

AHAUS

, 08.02.2016, 09:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gute Laune beim Umzug 2015 - darauf hoffen die Närrinnen und Narren in und um Wüllen und Ottenstein auch jetzt. Bis jetzt machen die angesagten Sturmböen allen Verantwortlichen Sorgenfalten.

Gute Laune beim Umzug 2015 - darauf hoffen die Närrinnen und Narren in und um Wüllen und Ottenstein auch jetzt. Bis jetzt machen die angesagten Sturmböen allen Verantwortlichen Sorgenfalten.

Am Vormittag haben sich Stadtverwaltung, Feuerwehr und die Karnevalsvereine abgestimmt und beschlossen, die Rosenmontagsumzüge in der Feste Ottenstein und  in Wüllen-Klein-Köln rollen zu lassen. Sollten die Wetterbedingungen es erfordern, werden die Strecken verkürzt/angepasst.

Grund für die mögliche Einschränkung ist das Sturmtief „Ruzica“, das heute über die Region zieht. In vielen Städten in NRW wurden heute Züge abgesagt oder auch angepasst wie in Ottenstein und Wüllen.

Erst gegen 11.30 Uhr kam am Rosenmontag aus dem Rathaus die Bestätigung, dass die Umzüge in der Feste und Klein-Köln stattfinden dürfen. Die meisten Ottensteiner Narren standen zu dieser Zeit bereits ungeduldig und komplett kostümiert in den Startlöchern. Trotzdem sollten die Jecken beim Feiern vorsichtig sein, wie die Veranstalter anmahnen. „Die Gefahr geht nicht nur von den Karnevalswagen aus, sondern auch von den Dächern und den Bäumen. Da kann immer was runterkommen“, so Sven Engler von der KG Burggeister.

Beide oder keiner 

Das launische Wetter mit Hagel, Regenschauern und zwischendurch Sonnenschein hatte die Entscheidungsfindung nicht einfacher gemacht. Wegen der angesagten Sturmböen überlegten die Jecken bereits, den Rosenmontagszug auf den kommenden Sonntag zu verschieben. Und trotz aller freundschaftlicher Rangelei mit Wüllen zeigen sich die Burggeister ihren Kollegen in Wüllen verbunden, was die Umzüge angeht. „Wir haben sofort gesagt, entweder fahren wir beide oder keiner fährt“, so Sven Engler. Auch den Entschluss, die Umzüge trotz Sturmwarnung durchzuziehen, haben die beiden Karnevalsvereine gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Ahaus gefasst.

Sollte sich kurz nach Beginn des Umzugs in Ottenstein um 14 Uhr das Wetter doch noch überraschend deutlich verschlechtern, so haben die Organisatoren entschieden, den Zug nur eine kleine Runde fahren zu lassen. Außerdem steht die Freiwillige Feuerwehr bereit, um in Gefahrensituationen schnell eingreifen zu können.  Allerdings behält sich das Ordnungsamt vor, bei allzu schlechter Witterung noch kurz vor Zugbeginn die Umzugsgenehmigung zu entziehen, wie Burggeister-Zeremonienmeister und Löschzugführer Michael Schnell berichtet. Doch die KG ist trotzdem weiter zuversichtlich, dass das nicht passieren wird. „Sturm ist erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben“, drückte ein Zugteilnehmer die Hoffnung der Narren aus.

 

  

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