Schleifenlösung statt Stichstraßen

Rahmenplan Wüllen Nord

Die geplanten 140 neuen Baugrundstücke sollen mit einer „Schleifenlösung“ erschlossen werden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat eine zunächst vom Stadtplaner favorisierte Stichstraßenlösung verworfen.

WÜLLEN

von von Stefan Grothues

, 02.03.2012, 18:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das neue Wohngebiet - hier grün unterlegt - soll mit großzügigen Grünstreifen Wüllen nach Norden hin abrunden. Die St. Andreas-Kirche (rot) rückt dadurch von der Randlage wieder mehr in die Dorfmitte.

Das neue Wohngebiet - hier grün unterlegt - soll mit großzügigen Grünstreifen Wüllen nach Norden hin abrunden. Die St. Andreas-Kirche (rot) rückt dadurch von der Randlage wieder mehr in die Dorfmitte.

Erschlossen werden soll das neue Wohngebiet durch die Friedmate als Anbindung an den Vredener Dyk und über eine neue Erschließungsstraße ab Hoher Weg. Die Stikkte soll als alte Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer erhalten bleiben, nicht aber für den Autoverkehr. Die neue Anbindungsstraße ab Hoher Weg in Höhe der Einmündung Am Kalkbruch soll auch helfen, den viel genutzten Ammelner Schulweg sicherer zu machen. An diesem Verkehrs- und Erschließungskonzept konzept, so betonte Farwick, ändere sich nichts, ganz gleich ob die Schleifen- oder die Stichstraßenlösung zum Tragen komme. Am Ende fiel die Entscheidung im Ausschuss einstimmig für die Schleifenlösung. Wann allerdings die Umsetzung erfolgt und das Bauland tatsächlich ausgewiesen und erschlossen wird, ist noch unklar, da die Stadt nicht Eigentümerin der Flächen ist. Der Rahmenplan gibt nur die Zielrichtung vor, die die künftige Wohnbauentwicklung in Wüllen nehmen soll. Durch die Abrundung im Norden soll die Kirche wieder von der derzeitigen Randlage mehr in die Mitte des Dorfes rücken

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