Kommentar

Seelische Gesundheit braucht Lockerungen

Menschen sitzen in einem Café am Tisch. Ohne Maske. Es wird geschlemmt. Wie schön die einfachen Dinge des Lebens sind. Sie sind Balsam für die Seele, meint Redakteurin Marie-Theres Gewert.
Gemütlich ein Eis im Café schlemmen: Das gibt ein gutes Lebensgefühl. © Marie-Therese Gewert

Aufatmen! Am Montag meldete das RKI für den Kreis Borken einen Inzidenzwert von 27,2, der fünfte Werktag in Folge unter dem Schwellenwert von 35 für Inzidenzstufe 1. Damit sind Lockerungen ab dem 2. Juni möglich.

Sei es in der Freizeit, im Sport oder der Kultur: Wir dürfen wieder mehr machen, uns treffen. Für den Freibadbesuch an heißen Tagen ist kein Test mehr nötig. Draußen sind bei sportlichen Veranstaltungen über 1000 Zuschauer gestattet. In der Halle bis zu 1000, wenn sie getestet, genesen oder geimpft sind. Auch in der Kinder- und Jugendarbeit dürfen Gruppenangebote unter Auflagen wieder starten. Ein wichtiges Signal!

Die Menschen freuen sich über mehr Freiheiten

Schon jetzt wird klar: Die Menschen freuen sich über mehr Freiheiten. Sie sehnen sich nach Geselligkeit. Sie nehmen in den Cafés Platz, schlendern durch die Straßen, stöbern im Geschäft. Die Innenstädte sind deutlich mehr belebt. Stimmen erfüllen die Luft, wo vorher Stille herrschte. Wie wertvoll die kleinen Dinge des Lebens sind, die uns vorher vielleicht gar nicht so bewusst waren.

Noch prägen Masken das Bild und die Zahlen müssen weiter im Blick behalten werden. Die ersten Lockerungen sind Balsam für die Seele – und auch die darf bei aller Vorsicht in der Pandemie nicht vergessen werden, um gesund zu bleiben. Wir halten Sie auf dem Laufenden, was, wo und wie erlaubt ist.

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