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Seelsorger legen für Grillevent in Alstätte Schürzen um

Grillen in Alstätte

Unter anderem Bürgermeisterin Karola Voß sitzt beim Wettstreit von elf Teams im Freibad in der Jury.

22.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Seelsorger legen für Grillevent in Alstätte Schürzen um

Jede Menge Arbeit, aber auch jede Menge Spaß hatten die Grillteams im vergangenen Jahr. Am 15. Juni wird wieder Ungewöhnliches vom Grill serviert.(Archiv) Joemann © Rupert Joemann

Diesen Job von Karola Voß hätten wohl viele gerne: Die Bürgermeisterin sitzt beim Alstätter Grillevent am Samstag, 15. Juni, in der Jury und bewertet die Gerichte der elf teilnehmenden Teams. Zur Jury gehören zudem die Köche Norbert Kottig (Mama Livia), Klaus Niewöhner-Schnell (Restaurant Burghof Ottenstein) und ein Foodblogger.

Die Besucher, die sich von 14 bis 17 Uhr im Freibad von den Grillteams verköstigen lassen können, dürfen dennoch auch dieses Mal ihre Chips an die Teams verteilen. Auch die Zahl der Bewertungschips fließt in das Gesamtergebnis ein.

Erstmals schickt die Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt ein Team an den Grill, besetzt mit Pfarrmitgliedern aus Alstätte und Ottenstein. Pastoralreferent Benedikt Rake und Küster Matthias Dornbusch nahmen am Mittwochabend an einem Infotreffen für die Teamvertreter im Freibad teil.

„Wir machen Fisch“

„Wir machen Fisch“, antwortete Benedikt Rake auf die Frage von Thomas Busch vom Organisationsteam nach der Hauptzutat. Was genau, das weiß Rake, der früher eine Koch-Lehre absolviert hatte, noch nicht. Doch er wird sich bestimmt etwas einfallen lassen. Fest steht dagegen schon, dass auch die Priester mit eingebunden werden. „Präsenter kann Kirche nicht sein“, freut sich der Pastoralreferent auf die Veranstaltung.

1,50 Euro Wareneinsatz

Wie alle anderen Grill-Teams auch wird sich Benedikt Rake noch den Kopf darüber zerbrechen müssen, wie er für 1,50 Euro ein ordentliches Gericht auf den Teller zaubert. Diesen Betrag erhalten die Teams für ihren Wareneinsatz, inklusive Geschirr. 50 Cent pro Zwei-Euro-Chip werden dann wie in den vergangenen Jahren wieder für die Jugendarbeit in Alstätte und Ottenstein gespendet.

Neu ist auch der zusätzliche Toilettenwagen nur für Frauen. Dagegen dürfen die Teams kein Porzellan und Glas für die Warenausgabe verwenden. „Das ist im Freibad nicht erlaubt“, sagte Ingo Terdues vom Organisationsteam.

Nur die vierköpfige Jury erhält Porzellan-Geschirr. Es soll ein Hauch von TV-Küchenshows ins Freibad einziehen. Wie gesagt: Diesen Job von Karola Voß hätten wohl viele gerne.

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