Sparbemühungen auf breiter Basis

Evangelische Kirchengemeinde

Die Kirchensteuereinnahmen sinken drastisch. Die Evangelische Gemeinde Ahaus will frühzeitig reagieren und eine breite Basis für Weichenstellungen schaffen.. „Es werden Veränderungen kommen“, so Pfarrerin Gunda Hansen. „Aber welche das sein werden, entscheidet die Gemeindeleitung nicht allein.“

AHAUS/HEEK/LEGDEN

04.04.2011, 18:20 Uhr / Lesedauer: 3 min
Gemeindeglieder, aber auch Vertreter des öffentlichen Lebens sowie der katholischen Gemeinden berieten über die Herausforderungen für die evangelische Christusgemeinde.

Gemeindeglieder, aber auch Vertreter des öffentlichen Lebens sowie der katholischen Gemeinden berieten über die Herausforderungen für die evangelische Christusgemeinde.

Die Christusgemeinde zählt 6000 Gemeindeglieder auf über 300 Quadratkilometern. Bis zum Jahr 2015 muss ein Volumen von 12,5 Prozent eingespart werden. Das sind für die gesamte Gemeinde 44 000 Euro. Bis 2030 soll der Finanzschwund sogar bei 25 Prozent liegen – vor allem wegen des demographischen Wandels und der Kostensteigerung bei den Gehältern für die Mitarbeiter.

Lenkungskreis und Presbyterium haben die erste Runde der Gemeindebeteiligung auch statistisch ausgewertet. Immerhin hatte die Gemeinde sich die Mühe gemacht, alle Evangelischen ab 18 Jahren anzuschreiben; da waren 4382 Briefe zusammen gekommen. „Das war nötig“, sagte Pfarrer Willy Bartkowski, „damit wirklich alle die Chance haben, mit zu reden und Weichen zu stellen.“ In Heek waren von 550 Evangelischen 30 Menschen gekommen. In Legden waren von 620 Evangelischen ebenfalls 30 gekommen. In Schöppingen waren es 40 Teilnehmervon insgesamt 750 Evangelischen am Ort. In Ahaus waren von 4016 Evangelischen 73 gekommen. Insgesamt hatte man also rund 170 Menschen erreicht und mit ins Boot holen können. „Sicher hatten einige Presbyterinnen und Presbyter auf eine höhere Beteiligung gehofft. Aber das Engagement derjenigen, die gekommen waren, war gut“, so Pfarrerin Gunda Hansen. Gefreut hat sich das Presbyterium darüber, dass auch Vertreter des öffentlichen Lebens die Einladung annahmen. So saßen Vertreter der Parteien und anderer Institutionen und auch die Geistlichen der katholischen Gemeinden in den Gesprächsrunden mit dabei. „Besonders in Legden und Schöppingen war der Mix gelungen“, so Pfarrerin Hansen.Lenkungskreis und Presbyterium haben die erste Runde der Gemeindebeteiligung auch statistisch ausgewertet. Immerhin hatte die Gemeinde sich die Mühe gemacht, alle Evangelischen ab 18 Jahren anzuschreiben; da waren 4382 Briefe zusammen gekommen. „Das war nötig“, sagte Pfarrer Willy Bartkowski, „damit wirklich alle die Chance haben, mit zu reden und Weichen zu stellen.“ In Heek waren von 550 Evangelischen 30 Menschen gekommen. In Legden waren von 620 Evangelischen ebenfalls 30 gekommen. In Schöppingen waren es 40 Teilnehmervon insgesamt 750 Evangelischen am Ort. In Ahaus waren von 4016 Evangelischen 73 gekommen. Insgesamt hatte man also rund 170 Menschen erreicht und mit ins Boot holen können. „Sicher hatten einige Presbyterinnen und Presbyter auf eine höhere Beteiligung gehofft. Aber das Engagement derjenigen, die gekommen waren, war gut“, so Pfarrerin Gunda Hansen. Gefreut hat sich das Presbyterium darüber, dass auch Vertreter des öffentlichen Lebens die Einladung annahmen. So saßen Vertreter der Parteien und anderer Institutionen und auch die Geistlichen der katholischen Gemeinden in den Gesprächsrunden mit dabei. „Besonders in Legden und Schöppingen war der Mix gelungen“, so Pfarrerin Hansen.Lenkungskreis und Presbyterium haben die erste Runde der Gemeindebeteiligung auch statistisch ausgewertet. Immerhin hatte die Gemeinde sich die Mühe gemacht, alle Evangelischen ab 18 Jahren anzuschreiben; da waren 4382 Briefe zusammen gekommen. „Das war nötig“, sagte Pfarrer Willy Bartkowski, „damit wirklich alle die Chance haben, mit zu reden und Weichen zu stellen.“ In Heek waren von 550 Evangelischen 30 Menschen gekommen. In Legden waren von 620 Evangelischen ebenfalls 30 gekommen. In Schöppingen waren es 40 Teilnehmervon insgesamt 750 Evangelischen am Ort. In Ahaus waren von 4016 Evangelischen 73 gekommen. Insgesamt hatte man also rund 170 Menschen erreicht und mit ins Boot holen können. „Sicher hatten einige Presbyterinnen und Presbyter auf eine höhere Beteiligung gehofft. Aber das Engagement derjenigen, die gekommen waren, war gut“, so Pfarrerin Gunda Hansen. Gefreut hat sich das Presbyterium darüber, dass auch Vertreter des öffentlichen Lebens die Einladung annahmen. So saßen Vertreter der Parteien und anderer Institutionen und auch die Geistlichen der katholischen Gemeinden in den Gesprächsrunden mit dabei. „Besonders in Legden und Schöppingen war der Mix gelungen“, so Pfarrerin Hansen. 

Demnächst gehen in allen vier Orten kleine Arbeitsgruppen an den Start, um Ideen aus den Gemeindeversammlungen zur Umsetzung vorzubereiten. Gesucht sind vor allem langfristige Lösungen. „Es bringt nichts, alle drei, vier Jahre wieder mit dem Thema anzufangen“, riet der Moderator Pfarrer Dirk Hirsekorn.   Gemeindeglieder können sich noch zur Mitarbeit in den Arbeitsgruppen anmelden, am besten im Gemeindebüro unter Tel. (0 25 61) 96 20 17.

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