Sternsinger brauchen noch Unterstützung

Königliche Helfer gesucht

Fine, Enno, Jule und Lutz sitzen am Küchentisch und bereiten ihre Sternsinger-Kostüme vor. So wie sie werden morgen früh viele Kinder als Sternsinger verkleidet durch die Straßen in Ahaus ziehen, den Segen an den Haustüren verteilen sowie Spenden und Süßigkeiten sammeln. Doch es gibt ein Problem: Für die Bezirke in St. Josef und St. Marien haben sich insgesamt zu wenig Sternsinger gemeldet.

AHAUS

, 05.01.2017, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sternsinger brauchen noch Unterstützung

Fine (10), Enno (6), Jule (11) und Lutz (9,v.l.) freuen sich aufs Sternsingen. Sie hoffen, dass sich noch einige Kinder melden, damit alle Bezirke besetzt werden können.

Auf dem Schreibtisch von Pastoralreferent Dirk Müller laufen in der Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt alle Sternsinger-Vorbereitungen zusammen. "In Graes haben sich genug Kinder gemeldet. In den Bezirken St. Marien und St. Josef sieht das leider anders aus", sagt er. In St. Marien sind es 16 Gruppen für 30 Gebiete, in St. Josef bleiben erst einmal vier Bezirke unbesetzt.

Planung für Bezirke

Klaudia Hülscher und Ines Menker planen die Verteilung der Sternsinger auf die Bezirke in St. Josef. "Man möchte natürlich überall Kinder hinschicken", sagt Klaudia Hülscher. Aber wenn sich - so wie in diesem Jahr - zu wenige Kinder anmelden, wird das eben knapp. Einige Gruppen werden daher wohl die Haustüren in zwei Bezirken ansteuern müssen.

Werbung für die Aktion

Der neunjährige Lutz macht dann noch einmal kräftig Werbung für die Aktion: "Wer Samstagmorgen noch zur Kirche kommt, wird auf jeden Fall noch eine Gruppe finden", sagt er und hofft, dass sich noch jemand meldet. Und auch Fine kann nicht verstehen, dass sich so wenige Kinder gemeldet haben: "Das macht doch Spaß", sagt sie - und fügt dann noch etwas leiser hinzu, dass man als Sternsinger ja auch eine Menge Süßigkeiten bekommt. Aber Spaß und Süßigkeiten sind für die Kinder längst nicht alles: Sie wollen auch mit den gesammelten Spenden helfen. Im Zweifel wollen sie auch mehr als einen Bezirk ablaufen. Die vier zukünftigen Könige am Küchentisch lassen sich jedenfalls die Laune nicht verderben. Sie freuen sich auf Samstag. Dann gehen sie ab dem frühen Morgen von Haus zu Haus.

Die Sternsinger sammeln in diesem Jahr neben Süßigkeiten auch wieder Spenden: Die Aktion steht unter dem Motto "Gemeinsam für Gottes Schöpfung - in Kenia und weltweit." Mit dem Erlös der bundesweiten Sammelaktion sollen unter anderem die Folgen des Klimawandels in der Region Turkana abgemildert werden.
Haushalte, die bis Samstagabend noch nicht besucht wurden, die aber unbedingt den Segen der Sternsinger wünschen, können sich telefonisch melden. Bezirk St. Marien: Dirk Müller, Tel. 8961617; Bezirk St. Josef: Ines Menker: 0176/ 24648470 oder Klaudia Hülscher, Tel. 0160 / 6558000.
Kinder, die spontan noch als Sternsinger mitmachen wollen, können morgens noch zum Aussendungsgottesdienst in die St. Josefkirche kommen: Samstag, 8.30 Uhr.

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