Technisches Hilfswerk: Nachwuchsgewinnung schleppend

Nach Wehrpflichtwegfall

Zahlreiche ehrenamtliche Helfer des Technischen Hilfswerkes (THW) haben jetzt sich und ihre Arbeit am auf dem Gelände vor dem Reichstag vorgestellt. Bundestagspräsident Lammert begrüßte die Aussteller und dankte der Organisation, die fast ausschließlich aus Ehrenamtlichen besteht, für ihren Einsatz für die Gesellschaft. Auch der THW-Ortsvorsitzende aus Ahaus, Bernhard Kappelhoff sowie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn waren vor Ort.

BERLIN/AHAUS

02.10.2011, 15:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jens Spahn MdB und der THW-Ortsvorsitzenden Bernhard Kappelhoff vor dem Berliner Reichstag.

Jens Spahn MdB und der THW-Ortsvorsitzenden Bernhard Kappelhoff vor dem Berliner Reichstag.

Am Rande der Veranstaltung stellten Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich gemeinsam mit THW-Präsident Albrecht Broemme die neue Imagekampagne „Raus aus dem Alltag. Rein ins THW!“ vor. Der THW-Ortsvorsitzende Bernhard Kappelhoff und Jens Spahn nahmen die Veranstaltung zum Anlass, um sich über die neue Kampagne sowie die Situation des THW in den Landkreisen Borken und Steinfurt auszutauschen. „Durch den Wegfall der Wehrpflicht und des Zivildienstes wird es für ehrenamtliche Organisationen wie das THW zunehmend schwerer Nachwuchs zu gewinnen“, so Jens Spahn. „Deshalb ist die neue Kampagne der Bundesregierung so wichtig – der Zivilschutz in Krisensituationen muss auch weiterhin oberste Priorität bleiben.“. Durch den gerade erst angelaufenen Bundesfreiwilligendienst verlaufe die Nachwuchsgewinnung im Münsterland im Moment etwas schleppend, so Bernhard Kappelhoff. Für die Zukunft sei er aber optimistisch, in Ahaus genügend junge Menschen für den THW begeistern zu können. 

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