Tonnenschweres MRT-Gerät wird per Kran ans Krankenhaus geliefert

Mit einem Kran wurde das Gerät an seinen Bestimmungsort gehievt.
Mit einem Kran wurde das Gerät an seinen Bestimmungsort gehievt. © KWML
Lesezeit

Per Kran musste das tonnenschwere Hightech-Gerät für Magnetresonanztomographie (MRT) in den neuen radiologischen Funktionstrakt im Neubau des St.-Marien-Krankenhauses Ahaus gehievt werden. Auch zwei Computertomographen (CT) wurden in den vergangenen Tagen geliefert, wie es in einer Pressemitteilung der Klinikums Westmünsterland heißt.

Die Gerätschaften kommen künftig in den neuen radiologischen Räumlichkeiten des Neubautraktes zum Einsatz, die in rund einem Monat in Betrieb genommen werden. Da das MRT nicht über den Aufzug transportiert werden kann, wurde eine speziell hierfür vorgesehene Außenwand in dem neuen Gebäudeabschnitt geöffnet, durch die das Gerät manövriert wurde. Es ist eines von zwei MRT-Geräten, die von der Klinik für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin sowie von der radiologischen Praxis der Dr. Krüger MVZ genutzt werden.

Digital statt analog

Das MRT-Modell Ingenia Evolution 1.5T des Herstellers Philips basiert auf vollständig digitaler anstatt auf analoger Technik. Patienten der Radiologie profitieren dank schnellerer Sequenztechniken von einer kürzeren Untersuchungsdauer sowie einer bequemen Liegeposition.

Dabei kommt ihnen die Öffnung von 70 Zentimetern Durchmesser zugute, die eine Nutzung des MRTs für Patienten gleich welcher Körpergröße, Statur oder Erkrankung ermöglicht. In den kommenden Tagen wird das Gerät an seinem angestammten Platz vollständig zusammengebaut und angeschlossen. Auch die Wandseite des Raumes, in das der MRT geliefert wurde, kann nun vollständig geschlossen werden.

Strahlung wird blockiert

Die Wände der beiden MRT-Räume sind durch eine kupferhaltige Isolierung

gekennzeichnet, um elektromagnetische Strahlung zu blockieren. „Die Klinik für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin wird auch im neuen St.-Marien-Krankenhaus eine zentrale Rolle einnehmen und an der Schnittstelle zu anderen medizinischen Fachbereichen verortet sein“, so die Verantwortlichen.

Die aufwendigen aber erfolgreichen Anlieferungen der Gerätschaften stellen dabei einen wichtigen Meilenstein dar. Auch für die Mitarbeiter am Krankenhaus nimmt die Ausgestaltung der Arbeitsstätte durch dieses und weitere Bauprojekte, die sich aktuell in der Umsetzungsphase befinden, immer konkretere Formen an.