Torpedo hat keine Eile

Ahaus "Nein, es ist kein Rennen. Von den illegalen Rennen distanzieren wir uns ausdrücklich." Christian Brinkmann will keine Missverständnisse. Morgen treffen 20 hochkarätige und seltene Sportwagen mit Teilnehmern aus acht europäischen Ländern zum Start des Torpedo Run in Ahaus ein.

18.09.2007, 17:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ferraris, Lamborghinis und Porsches brechen am Freitag zur Tour durch fünf europäische Länder auf - ohne Startflagge, ohne Stoppuhr, ohne Eile. Ziel ist der Gardasee. Während der Fahrt über Papenpurg, Luxemburg und Genf bis zum Gardasee dürfen sich die Teilnehmer über ein luxuriöses Programm mit eigens abgesperrten Rennstrecken zum Beispiel in Papenburg, Partys in den besten Nightclubs und auf dem Genfer See und einmaligen Erlebnissen freuen. Mit einem Dinner am Gardasee, zubereitet von einem der renommiertesten Köche Italiens, endet das dreitägige Spektakel, für das jedes zweiköpfige Team 2750 Euro zu zahlen hat. "Wir werden den Teilnehmern dafür sehr viel bieten, um ihnen eine der besten Zeiten ihres Lebens zu geben", versprechen Organisator Christian Brinkmann und sein Kompagnon Andreas Conrad.

Der Internetunternehmer Brinkmann bezeichnet sich selbst als Autoenthusiasten, der immer von einer solchen Tour geträumt habe. "Dann organisier' es doch!", haben ihm Freunde gesagt. Das war vor drei Jahren der Anstoß für den ersten Torpedo Run.

"Uns kommt es dabei nicht auf ein großes Teilnehmerfeld an, sondern auf die familäre und entspannte Atmos phäre während der Tour."

Entspannt sei übrigens auch der Umgang mit den Behörden: "Wir haben grünes Licht von der Bezirksregierung und vom Kreis bekommen. Wir konnten die Behörden überzeugen, dass der Torpedo Run kein Rennen ist." gro

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