Träume aus Chrom und Stahlblech

Oldtimertreffen

Die Luft am Ahauser Schloss riecht nach Benzin an diesem Sonntagvormittag. Mit brabbelndem Motor fährt ein mächtiger, weißer Cadillac auf den Platz. Ganz langsam, als wüsste der Fahrer genau, dass ihm jede Menge bewundernde Blicke zufliegen.

AHAUS

, 12.06.2016, 18:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Träume aus Chrom und Stahlblech

Eindrücke vom Amicom-Oldtimertreffen

Er fährt vorbei an einzigartigen Träumen aus Stahlblech und Chrom. Das Amicom-Oldtimertreffen zieht sie alle an. Ein 280er Mercedes parkt einträchtig neben einem Opel Kadett B und einem Lincoln Towncar. Neugierige Besucher zücken ihre Handys, um von den ungewöhnlichen Schmuckstücken Fotos zu schießen.

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So war das Amicom-Oldtimertreffen

Ein Schaulaufen von Klassikern aus Chrom und Stahlblech hat sich am Sonntag vor dem Ahauser Schloss abgespielt. Das Amicom-Oldtimertreffen hat mehr als einhundert Old- und Youngtimer und Tausende von Besuchern angezogen.
12.06.2016
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Eindrücke vom Amicom-Oldtimertreffen© Foto: Anna-Lena Haget
Eindrücke vom Amicom-Oldtimertreffen© Foto: Anna-Lena Haget
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Eindrücke vom Amicom-Oldtimertreffen© Foto: Anna-Lena Haget
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Eindrücke vom Amicom-Oldtimertreffen© Foto: Anna-Lena Haget
Eindrücke vom Amicom-Oldtimertreffen© Foto: Anna-Lena Haget
Eindrücke vom Amicom-Oldtimertreffen© Foto: Anna-Lena Haget
Eindrücke vom Amicom-Oldtimertreffen© Foto: Anna-Lena Haget
Schlagworte Ahaus

Direkt vor dem Schloss parken die Schlachtschiffe von Organisator Reinhold Büning. Bei den Fahrzeugen wie dem rot-schwarzen Ford Fairlane 500 Skyliner scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Der Straßenkreuzer sieht aus wie frisch aus dem Laden. "Man fährt hier ja hin, um sein Auto zu zeigen, und da muss es auch gut aussehen. Da kann man nicht vorher durch den Schlamm fahren", meint Büning bescheiden. Er freut sich, dass so viele Oldtimerfreunde Einladung gefolgt sind. Neben vielen Oldtimern sind an diesem Vormittag auch Youngtimer zugegen.

Lieben oder hassen

So wie Thomas Basler mit seinem Ford Taunus von 1979. "Den haben wir jetzt drei Jahre. Ich wollte schon immer so ein schönes, altes Auto haben", erzählt der Ford-Freund, der auch Ehefrau Verena und seine beiden Töchter mitgebracht hat. Rundum restauriert sei sein Traumauto zwar nicht, aber der Motor und die wichtigsten Teile hat er erneuert. "Papa hat gesagt, wenn ich später einen Führerschein hab, darf ich den auch fahren, wenn er noch da ist", freut sich Tochter Luisa.

Ein wirklich ungewöhnliches Modell hat auch Stefan van der Walle aus Wüllen zum Oldtimertreffen mitgebracht. Der schwarz-orange AWS Shopper hat einen Zwei-Takt-Motor und ist unter den oft fließenden Formen der Oldtimer eine echte Ausnahme. "So ein Auto musst du lieben oder hassen", findet van der Walle. Er hat sich entschieden, das eckige Gefährt mit der Aluminiumverkleidung zu lieben und legt auch bei Reparaturen selbst Hand an. Zuhause, so sagt er, habe er unter anderem noch einen Lloyd Alexander und einen BMW Isetta.

Hingabe zum Blech

Hingabe zum rollenden Blech spürt man in jedem der rund 100 auf Hochglanz polierten Autos, die vor dem Schloss stehen. Denn egal, ob es der schnittige, rote Dodge Viper oder das knuddelige Dreiradmodell Robin von der Reliant Company ist - jeder Oldtimerfreund liebt seinen fahrbaren Untersatz.

 

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